Thomas Müller ordnet den Bayern-Sieg bei Union ein.
  • Thomas Müller ordnet den Bayern-Sieg bei Union ein.
  • Foto: WITTERS

Bayern schlägt mit Tor-Festival zurück – aber Müller beklagt sich trotzdem

Bayern München hat mit gnadenloser Kaltschnäuzigkeit den Schritt zu gewohnter Stärke nach der Schmach von Gladbach gemacht und die Festung der „Eisernen“ von Union Berlin zum Einsturz gebracht. Im wohl vorerst letzten Spiel ohne Quarantäne-Chefcoach Julian Nagelsmann an der Linie bezwangen die Münchner die zuvor 21 Spiele daheim ungeschlagenen Köpenicker mit 5:2.

Mit einem Standard-Doppelpack brachte Weltfußballer Robert Lewandowski (15./Handelfmeter, 23.) die Gäste in einem mitreißenden Spitzenspiel in Führung. Leroy Sané (35.), Kingsley Coman (61.) und Thomas Müller (79.) erzielten die weiteren Bayern-Treffer, die mit nunmehr 38 Toren nach zehn Spieltagen auch noch einen Bundesliga-Rekord aufgestellt haben.

Bundesliga: Bayern München gewinnt 5:2 bei Union Berlin

Allerdings ließen die erneut von Dino Toppmöller im Stadion betreuten Münchner die Gäste auch immer wieder ein bisschen rankommen: Niko Gießelmann (43.) traf vor der Pause, der kurz zuvor eingewechselte Julian Ryerson (65.) nach einer guten Stunde vor 16.509 Zuschauern. Drei Tage nach der 0:5-Pleite der Bayern und deren Pokal-Aus wurde den Fans erneut Spektakel geboten – diesmal mit erfolgreichem Ende für den Rekordmeister, der die Liga-Führung somit verteidigte.

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Nach dem frühen Lewandowski-Doppelpack sorgte Kingsley Coman für den Höhepunkt der Partie. Eine kurze Körpertäuschung, ein satter Rechtsschuss in den Winkel, so erzielte der für Serge Gnabry in die Startelf gerückte Franzose das 4:1 – ein Traumtor.

Thomas Müller versuchte sich in dieser denkwürdigen Bayern-Woche um eine Einordnung der Ereignisse. „Jetzt haben wir gewonnen und überzeugend gespielt“, sagte der Matchwinner, der an vier Toren beteiligt war: „Jetzt stehen wir hier so locker flockig, aus dem Pokal sind wir trotzdem raus. Wir haben nicht nur ein Spiel verloren, sondern einen Wettbewerb.“

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