• DFB-Teamarzt Tim Meyer ist für den Fall der Fälle gewappnet - auch im schlimmsten Notfall.
  • Foto: imago/Team 2

Was wäre, wenn? DFB-Arzt Meyer ist auf alles vorbereitet

Dem großen Schrecken folgten sehr schnell ganz finstere Gedanken. Was wäre, wenn das auch einem von uns passiert? Diese Frage schwang zwangsläufig auch im Quartier des DFB-Teams mit, als die Profis die fürchterlichen Bilder von Dänemarks Christian Eriksen sahen. Teamarzt Tim Meyer wäre für den Fall der Fälle vorbereitet.

„Ich habe einen Notfall-Rucksack mit Defibrillator bei mir“, erklärte der „Doc“. „Es gibt auch immer einen weiteren am Spielfeldrand.“ Sollte der Mannschaftsarzt bei einem Spieler einen kardialen Notfall erkennen, würde er sofort „den Notarzt hinzurufen, weil der dann für diese Situation qualifizierter ist. Diese Kette funktioniert gut.“

Der DFB checkte seine Spieler vor der EM gründlich durch

So war es auch in Kopenhagen.  Grundsätzlich könne man aber nur in begrenztem Maße Vorfällen dieser Art vorbeugen. „Der erste und wichtigste Ansatz ist, Spieler gründlich und regelmäßig auf das Vorliegen eventueller unerkannter Erkrankungen zu untersuchen“, so Meyer. Der DFB habe „ein sehr differenziertes System der Untersuchungen, sehr umfangreich“.

Feine Geste: Deutschlands EM-Kader muntert Christian Eriksen auf.

Die DFB-Stars setzten noch am Samstagabend ein tolles Statement, posierten als Aufmunterung für Eriksen vor einem überdimensional großen TV-Bild von ihm. „Glücklicherweise geht es ihm jetzt offensichtlich besser“, sagte Lukas Klostermann stellvertretend für seine Kollegen. „Wir in der Mannschaft hatten das Bedürfnis, positive Energie rüberzuschicken. Vielleicht hat das auch ein bisschen geholfen.“

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