• Das portugiesische Talent Pedro Neto hat erst viermal für Lazio Rom gespielt, die Finanzabteilung des Klubs aber schon nachhaltig verwirrt.
  • Foto: imago images/Sportimage

Für diesen Spieler: Bayern-Gegner zahlte Geld an den falschen Klub!

Peinlich, peinlich: Der italienische Spitzenklub Lazio Rom hat bei der Verpflichtung des portugiesischen Profis Pedro Neto offenbar den falschen Klub bezahlt.

Die Bilanz des Achtelfinal-Gegners von Bayern München in der Champions League weist zwei Geldtransfers an Sporting Lissabon aus – dabei kam Neto von Sporting Braga. Das ist ungefähr so, als würde Luka Jovic von Real Madrid nicht zu Eintracht Frankfurt, sondern zu Eintracht Trier wechseln.

Brutto für Neto: Lazio Rom zahlt Geld an den falschen Verein

Den Fauxpas deckte der „Guardian“ auf. „Das war leider ein Fehler unserer Finanzabteilung, die sich von den ähnlichen Namen der Klubs hat in die Irre führen lassen“, sagte Lazios Generalsekretär Armando Calveri der britischen Zeitung. Im Transfersystem der FIFA, in dem alle Spielertransfers registriert werden müssen, sei der Geldfluss korrekt angegeben worden.

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Der 20-jährige Neto, inzwischen portugiesischer Nationalspieler, war 2017 zunächst auf Leihbasis nach Rom gewechselt. 2019 verpflichtete Lazio den Linksaußen fest und transferierte ihn zu den Wolverhampton Wanderers in die englische Premier League, wo er seither spielt.

Für nächstes Mal, Lazio: Auch in Hamburg gibt es ein Sporting!

Schade nur, dass die Römer ihre Kohle zumindest ins richtige Land transferierten. Der 1983 gegründete Kreisliga-Klub Sporting Clube de Hamburg hätte sich über den unerwarteten Geldsegen sicher noch mehr gefreut. (mp/sid)

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