• Novak Djokovic hält Linienrichter beim Tennis für verzichtbar.
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French Open: Djokovic trifft erneut Linienrichter – und fordert die Abschaffung

Es wird einfach nicht ruhig um die Nummer eins der Tenniswelt. Novak Djokovic sorgte vor und während dem gewonnen Achtfinal-Duell gegen den Russen Karen Chatschanow für mächtig Trubel. Erst traf der 33-Jährige erneut mit einem misslungenem Schlag den Linienrichter – dann sorgte der Serbe mit einem Kommentar zu den Unparteiischen für viel Gesprächsstoff.

Novak Djokovic ist bei den French Open ohne Satzverlust in das Viertelfinale eingezogen. Der 33-Jährige setzte sich am Montag in Paris gegen den Russen Karen Chatschanow 6:4, 6:3, 6:3 durch und sorgte mit einem Schlag für mächtig Wirbel.

Djokovic trifft Linienrichter am Kopf

Es ist fast genau einen Monat her, als Djokovic bei den US Open disqualifiziert wurde. Aus Frust hatte er einen Ball weggedroschen und damit aus Versehen eine Linienrichterin am Hals getroffen. Nun wiederholte sich das Spiel.

Auch in der Partie gegen Chatschanow traf Djokovic den Linienrichter mit einem missglücktem Vorhand-Return am Kopf. Anders als beim Turnier in New York wurde der Serbe nicht qualifiziert.

Linienrichter aus Sicht von Djokovic überflüssig

Schon vor der Partie sorgte Djokovic mit einer Aussage über die Notwendigkeit der Linienrichter im Tennis für unruhige Gemüter. „Die Technologie ist im Moment so fortschrittlich, dass es absolut keinen Grund gibt, warum man auf dem Platz Linienrichter halten sollte“, erklärte der Serbe.

„Bei allem Respekt vor der Tradition und der Kultur, die wir in diesem Sport haben, wenn es um die Menschen geht, die während eines Spiels auf dem Platz anwesend sind – einschließlich der Linienrichter – sehe ich wirklich keinen Grund, warum nicht jedes einzelne Turnier auf dieser Welt, in dieser technologisch fortgeschrittenen Ära, das haben sollte.“ 

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Eine Meinung, die nicht jeder teilt. Gerade nach seiner unglücklichen Disqualifikation bei den US Open und den jetzigen Aussagen zum Linienrichter-Thema, sorgt der Weltranglistenerste damit für viel Gesprächsstoff in der Tenniswelt.

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