Lukas Daschner und Jannes Wieckhoff beim Training des FC St. Pauli.
  • Lukas Daschner und Jannes Wieckhoff beim Training des FC St. Pauli.

Vier Hoffnungsträger warten beim FC St. Pauli auf den nächsten Schritt

In einer Woche geht’s schon wieder los. Gefühlt ist kaum Zeit vergangen, seitdem der FC St. Pauli mit dem 0:3 in Regensburg das Wellental der Vorsaison verlassen hat, da startet am kommenden Donnerstag bereits die Vorbereitung auf die anstehende Spielzeit. Für einige Profis, vornehmlich die jungen aus der zweiten Reihe, heißt das: Der nächste Karriere-Schritt will gemeistert werden.

Zum Beispiel bei Christian Viet, der den Abstand der trainingsfreien Zeit gut gebrauchen kann. „Die Pause tut gut, weil wir auch keine richtige Winterpause hatten“, sagte er auf der Klub-Homepage. „Das ist zum Abschalten ganz gut, um dann wieder Gas zu geben.“ Was er gegen Ende der abgelaufenen Serie so auffällig getan hat, dass er im Heimspiel gegen Hannover mit einem Startelf-Einsatz belohnt wurde. Es soll erst der Anfang gewesen sein für den flexibel einsetzbaren 22-Jährigen, der am liebsten rechts in der Mittelfeldraute oder eine Position dahinter spielt. Zumal ihm noch die Erfahrung eines vollen Millerntor-Stadions fehlt: „Das will ich unbedingt erleben!“

Lukas Daschner will für St. Pauli torgefährlicher werden

Mit diesem Wunsch ist er nicht alleine. Auch Lukas Daschner hat als St. Paulianer noch nie eine volle Hütte am Heiligengeistfeld erlebt, überhaupt sieht der 22-Jährige bei sich noch reichlich Luft nach oben nach nur zwei Nominierungen für die Startelf. „Ich habe nicht so oft von Beginn an gespielt, wie ich es mir erhofft habe“, gestand der Ex-Duisburger. „Ich habe aber viel mitnehmen können und sehe mich nach dem Jahr auf jeden Fall einen Schritt weiter.“ Nun würden die Karten neu gemischt, wobei sich Daschner vor allem in einem Bereich noch steigerungsfähig sieht: „Ich will und muss noch torgefährlicher werden.“

Jannes Wieckhoff kann nach Verletzungspech bei St. Pauli angreifen

Jannes Wieckhoff hat bereits bewiesen, dass er weiß, wo die Hütte steht. Sein toller Treffer gegen Heidenheim war der Gipfel eines kurzen Höhenfluges zu Saisonbeginn, dann bremste den 20-Jährigen, den Trainer Timo Schultz vor einem Jahr aus dem U19-Hut zauberte, eine langwierige Fußverletzung. Jetzt ist der Rechtsfuß, seit 2012 bei Braun-Weiß, wieder fit und kann angreifen.

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Etwas in der Art dürfte sich auch Dennis Smarsch auf die Fahne geschrieben haben. Nach einigen Eingewöhnungsproblemen ist der Berliner in Hamburg angekommen, hat sich im Team etabliert und wie Viet gegen Hannover in der Anfangself debütiert. Ein Patzer wie der, der ihm vorm 0:1 durch Marvin Ducksch unterlief, gehört zu Entwicklungen dazu, gerade bei Torhütern. Fortan duelliert sich der 22-Jährige mit Neuverpflichtung Nikola Vasilj, auch erst drei Jahre älter, aber immerhin schon Nationalkeeper Bosniens.

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