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Jackson Irvine gratuliert Elias Saad zu einem Testspieltor des FC St. Pauli.
  • Harmonieren prächtig: Kapitän Jackson Irvine und Elias Saad.
  • Foto: WITTERS

„Superwichtig für uns“: Von einem Kollegen schwärmt St. Paulis Kapitän sehr

Die leidige Wadenverletzung, die ihn die komplette Sommerpause durch penetriert hatte, war spätestens am Samstagnachmittag endgültig kein Thema mehr. Jackson Irvine ist fit wie eh und je, und der neue alte Kapitän des FC St. Pauli machte am Betzenberg da weiter, wo er in der vergangenen Rückrunde aufgehört hatte.

Fünf Tore und zwei Vorlagen hatte der Australier in der zweiten Saisonhälfte für sich verbuchen können, war im Fachmagazin „Kicker“ so zum herausragenden Akteur auf seiner Position gekürt worden. Und Irvine steht in der neuen Serie schon nach den ersten 90 Minuten nicht mehr bei null Scorerpunkten.

Jackson Irvine: St. Paulis Führungstor war der Wendepunkt

51 Minuten waren in Kaiserslautern absolviert, als der 30-Jährige mit einem Zuckerpass die bis dahin so stabile FCK-Defensive aushebelte, Elias Saad fand und der zur Führung einnetzte. „Wir haben uns in der Halbzeit gesagt, dass die Mannschaft das Spiel gewinnt, die das erste Tor schießt“, sagte Irvine später: „Ich glaube, unser Führungstor war der Wendepunkt.“ 

Kiezklub-Kapitän Irvine harmoniert glänzend mit Elias Saad

Ein Tor zudem, was man in ähnlicher Form vor kurzem schon einmal hatte beobachten dürfen. Beim 4:1 im Testspiel gegen Sabah FK aus Aserbaidschan im Trainingslager in Südtirol hatte Saad ebenfalls nach traumhafter Vorlage von Irvine zum zwischenzeitlichen 3:0 getroffen. „Er ist superwichtig für uns“, lobte der Routinier den Senkrechtstarter, „er entwickelt sich prima.“ Allerdings mahnte Irvine an, dass der 23-Jährige, im vergangenen Winter aus Norderstedt geholt, weiterhin vor allem im Training hellwach bleiben müsse. „Wenn er all diese kleinen Details versteht und in sein Spiel integrieren kann, dann kann er noch ein großer Spieler werden.“

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So wie er selbst schon einer ist, vor allem seit seiner Ankunft in Hamburg. Auch in der Pfalz marschierte Irvine vorweg, nahm – wie alle anderen – die robuste Spielweise der „Roten Teufel“ an („Wir wussten vor dem Spiel, dass wir nicht überrascht sein dürfen über die Intensität, mit der Kaiserslautern in die Zweikämpfe gegangen ist“). Unterm Strich hatte St. Pauli tatsächlich die bessere Zweikampfquote (54:46). Auch ein Zeichen, dass sich Irvine, Saad und Co. in die richtige Richtung entwickeln.

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