Medic, St. Pauli
  • Jakov Medic bejubelt sein bisher einziges Tor für den FC St. Pauli in Magdeburg.
  • Foto: WITTERS

St. Pauli gehen die Stürmer aus: Zur Not muss Medic vorne rein

Dreizehn waren es beim letzten Mal. Mit 13:0 gewann der FC St. Pauli vor sieben Jahren sein Testspiel beim Hetlinger MTV, am Sonntag wird um 15 Uhr die Neuauflage angepfiffen. Auch dann werden einige Tore vom Kiezklub erwartet, allein die Anzahl derer, die in erster Linie dafür verantwortlich zeichnen, ist schwer überschaubar.

Immerhin, Igor Matanovic ist zurück. Früher als erwartet – eigentlich hatte der 19-Jährige noch bis Montag Urlaub – ist der kroatische U21-Nationalspieler wieder ins Training eingestiegen. Für Hetlingen ist er allerdings kein Thema. „Bei den jungen Spielern muss man aufpassen, dass die sich auch mal eine Pause gönnen“, erklärte Timo Schultz. Zudem, so der Coach, habe Matanovic noch leichte Schulterprobleme.

Boukhalfa und Daschner könnten bei St. Pauli im Sturm aushelfen

Wer bleibt also noch für die Besetzung der beiden Angriffspositionen, nachdem Guido Burgstaller, Simon Makienok und Max Dittgen nicht mehr da sind? Etienne Amenyido liegt auf der Hand, „Lukas Daschner kann das, Carlo Boukhalfa hat in Regensburg extrem offensiv gespielt, Jakov Medic hat bei Wehen Wiesbaden im Sturm gespielt“. Man müsse gucken, sagte Schultz, „wir werden da schon was finden“.

Serhat Imsak aus der U23 wird vermutlich in Hetlingen für St. Pauli stürmen

Zum Beispiel Serhat Imsak. Der im Januar vom FC Pipinsried zur U23 gewechselte gebürtige Münchner ist gelernter Mittelstürmer und hat in den vergangenen Tagen bei den Profis bereits mittrainieren dürfen. Acht Treffer in 22 Partien in der Regionalliga Bayern lassen zumindest vermuten, dass Imsak weiß, wo das Tor steht.

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