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Manolis Saliakas wird von Physio James Morgan vom Feld geführt.
  • Unter Tränen und gestützt von Chef-Physio James Morgan musste Manolis Saliakas vom Feld.
  • Foto: imago/Susanne Hübner

St. Paulis Saliakas weint auf dem Platz: Das war der Grund für seine Tränen

Nein, gut sah es nicht aus, was sich da in Minute 82 vor der Gegengerade abspielte. Manolis Saliakas war nach einem Zweikampf am Boden liegen geblieben, St. Paulis Physios eilten herbei und behandelten den Rechtsverteidiger lange.

Irgendwann konnte er wieder aufstehen und humpelte unter Tränen, gestützt von Chef-Physio James Morgan, zur Bank. Während Philipp Treu für Saliakas aufs Feld kam, wurde der Grieche noch weiter behandelt. Es schwante einem Böses, aber die Entwarnung kam nach der Partie.

St. Paulis Manolis Saliakas mit Krampf in beiden Beinen

„Ich glaube, er hatte einen doppelten Krampf, also an beiden Beinen“, erklärte Trainer Fabian Hürzeler. „Das habe ich so auch selten erlebt, aber wenn der griechische Flügelflitzer loslegt, dann ist das schon sehr leidenschaftlich und sehr laufintensiv.“ Da könne es schon passieren, „dass irgendwann der Muskel dann irgendwann sagt. Du, das reicht“.

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Überraschend kam die Nummer nicht für den Coach, der seine Schützlinge aus dem Effeff kennt. „Ich hab nach den ersten zehn Minuten, als ich gesehen habe, wie er losgerannt ist, gedacht: Das macht er nicht 90 Minuten.“ Ihm sei klar gewesen, dass Saliakas, der mit dicken Eisbeuteln um beide Waden in die Kabine humpelte, irgendwann raus müsse.

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