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Fabian Hürzeler und Daniel Thioune beim Handshake
  • Fabian Hürzeler und Daniel Thioune beim Handshake. Beide Trainer haben großen Respekt voreinander.
  • Foto: WITTERS

St. Paulis heißes Duell mit Düsseldorf: „90 Minuten Stressfußball“

Es ist das Duell der Kronprinzen der vergangenen Spielzeit. Der FC St. Pauli und Fortuna Düsseldorf hatten bis zum direkten Duell kurz vor Saisonende den Druck auf die Aufstiegsplätze hoch gehalten, am Samstag (13 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) treffen sie früh in der neuen Serie erneut aufeinander. Der Respekt beider Trainer vorm jeweiligen Gegner ist groß.

„Wir treffen auf eine Mannschaft, die gefestigt ist“, sagte Gäste-Coach Daniel Thioune und mahnte die Atmosphäre an: „Es wird besonders laut werden. St. Pauli hat letzte Saison nur ein Spiel zu Hause verloren. Da hängen die Trauben hoch.“ Auf dem Platz, vermutete er, werde es wild sein „und St. Pauli wird uns wenig Ballbesitz zugestehen. Es wird 90 Minuten Stressfußball geben“.

St. Pauli und Fortuna mit ähnlichen Voraussetzungen

Beide Übungsleiter gehen davon aus, dass sich gegenüber dem letzten direkten Vergleich am 13. Mai, als sehr destruktive Fortunen ein am Ende für beide Mannschaften wenig hilfreiches 0:0 erkämpften, kaum etwas geändert hat beim Kontrahenten. „Ich finde die Situation ähnlich zu unserer. Ich glaube, dass das Gerüst bei ihnen zusammengeblieben ist“, erklärte Fabian Hürzeler. Klar hätte Düsseldorf den ein oder anderen Abgang gehabt, der individuell stark war. „Aber ich glaube, dass sie das sehr, sehr gut kompensiert haben.“

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Der 30-Jährige hat bei Düsseldorf in Kastenmeier einen „überragenden Torwart“ ausgemacht, „der überdurchschnittlich gut mit dem Fuß ist und als Spielmacher von hinten heraus agiert.“ Dazu kämen zwei „wahnsinnig intelligent spielende Sechser mit Sobottka und Tanaka“ und in Hofmann als Kapitän ein Spieler, „der unfassbar erfahren ist, eine große Ruhe ausstrahlt und weiß, wie man Spiele gewinnt. Und dann sind sie auch individuell sehr gut bestückt mit Iyoha und Klaus, mit Ginczek vorne drin.“

St. Paulis Coach Fabian Hürzeler fordert mehr Intensität

Aber natürlich glaubt Hürzeler auch fest an die Stärken der eigenen Schützlinge. „Eine gute Positionierung wird entscheidend sein. Und dann wird es darauf ankommen, die Balance zu haben zwischen der offensiven Torgefahr und einer defensiven Stabilität.“ Zudem fordert er ein aggressiveres Auftreten als beim 2:1 in Kaiserslautern: „Es hat mir nicht gefallen, dass wir so wenig Intensität auf dem Platz hatten.“

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