James Lawrence war gegen Dortmund nicht nur beim Kopfball stark.
James Lawrence war gegen Dortmund nicht nur beim Kopfball stark.
  • James Lawrence war gegen Dortmund nicht nur beim Kopfball stark.
  • Foto: WITTERS

St. Paulis Lawrence leidet mit Schultz: „Schwierig für den Trainer“

Er übernahm gegen den BVB Position und Kapitänsbinde von Philipp Ziereis, löste seine Aufgabe hervorragend – und weiß trotzdem nicht, ob er im Derby morgen in der Startelf verbleibt. Aber James Lawrence hat angesichts des tobenden Konkurrenzkampfes beim FC St. Pauli Verständnis für Timo Schultz.

Zusammen mit Jakov Medic hatte der Waliser den Wirkungskreis von Dortmunds Stürmer-Star Erling Haaland wirkungsvoll eingeschränkt. Es gibt eigentlich keinen Grund, ihn wieder rauszunehmen, aber: „Wir haben drei super Innenverteidiger, Jakov und Ziere machen das auch überragend. Das ist ein bisschen schwierig für den Trainer“, gestand Lawrence in bestem Deutsch.

St. Pauli hat „drei super Innenverteidiger“ – einer muss im Derby auf die Bank

Sollte er nicht spielen am Freitag, „dann muss ich trotzdem für das Team da sein. Ziere war das auch, er hat es super aufgenommen“. Einfach wäre es nicht, in so einem „großen Spiel“ wie dem Stadtduell nicht dabei sein zu dürfen, „aber wir müssen es so annehmen, wie es der Trainer entscheidet“.

Nach Aus im Afrika-Cup: Kyereh kommt am Donnerstag zu St. Pauli zurück

Die Innenverteidigung ist nicht der einzige Mannschaftsteil, in dem es kuschelig eng wird. Zwar fällt Igor Matanovic für den Sturm aus – der Youngster ist Corona-positiv und seit Dienstag in häuslicher Quarantäne. Aber Mittelfeld-Stratege Daniel-Kofi Kyereh wird nach dem frühzeitigen Aus von Ghana beim Afrika-Cup schon am Donnerstag zurück in Hamburg erwartet.

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„Auf persönlicher Ebene bin ich traurig für Kofi, dass es nicht so gut gelaufen ist“, sagte Timo Schultz. „Nicht nur er, ganz Ghana hat sich das anders gewünscht. Aber ich mache kein Hehl daraus, dass ich nicht ganz unglücklich bin, weil ich Kofi natürlich schon gerne dabei habe.“

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