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Jan-Philipp Kalla wird von Oke Göttlich umarmt
  • St. Pauli-Präsident Oke Göttlich umarmt Jan-Philipp Kalla bei dessen Abschiedsspiel. Der Ex-Profi trainiert inzwischen die Frauen des Kiezklubs.
  • Foto: WITTERS

St. Pauli kann am Wochenende den nächsten Titel holen – und hofft auf einen Rekord

Die Saison des FC St. Pauli im Allgemeinen war bis jetzt schon eine legendäre, am Sonntag können die Frauen des Kiezklubs jetzt noch die Sahne auf die Torte liefern: Im Hamburger Pokalfinale treffen sie im Stadion Hoheluft auf den SC Victoria (Anpfiff 15 Uhr) und sind klar favorisiert bei der Frage, wer es in die erste Runde des DFB-Pokals schafft. Der nächste Titel für St. Pauli – und noch ein neuer Rekord gleich dazu?

Mit einem 2:1 gegen die Reserve von Werder Bremen hat sich die Elf des Trainerteams Kim Koschmieder/Jan-Philipp Kalla am vergangenen Wochenende aus der Regionalliga-Saison verabschiedet, wurde Fünfter im Endklassement. Einen Platz besser, allerdings auch eine Liga tiefer und fünf Punkte hinter St. Paulis Zweitvertretung liefen die Vicky-Frauen in der Oberliga ein. Entsprechend klar sind die Rollen verteilt.

Jan-Philipp Kalla sieht St. Pauli als Favorit im Finale

„Ähnlich wie im Finale im letzten Jahr gegen Tornesch“ sieht Kalla die Ausgangsposition, „auch wenn Victoria einen anderen Fußball spielt.“ 2023 siegten die Kiezkickerinnen deutlich mit 6:1 gegen Vickys Liga-Konkurrentinnen, aber: „Es ist nur ein Spiel“, mahnt Kalla. „Man frage nach bei den Bayern in Saarbrücken.“

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Abseits des Sportlichen hat der Ex-Profi noch ein weiteres Ziel, das er aber nicht direkt beeinflussen kann. 3663 Menschen hatten vergangene Woche den Weg zum Männer-Finale zwischen Teutonia Ottensen und dem USC Paloma (4:0) gefunden, „und es wäre schön, wenn zum Frauen-Endspiel mehr Zuschauer:innen kommen würden“. Kein unrealistisches Vorhaben: Vergangene Woche waren bereits 2800 Tickets vergriffen, im Vorjahr hatten 3882 Fans dem Ereignis beigewohnt.

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