Schiedsrichter Daniel Siebert
  • Viel Lob gab es für Schiedsrichter Daniel Siebert.
  • Foto: WITTERS

Keine Gelbsperre: St. Pauli schwärmt von „Top-Schiri” Siebert

Der Respekt vor den möglichen Folgen war groß. Gleich fünf Profis des FC St. Pauli waren vorm umkämpften Duell bei Dynamo Dresden mit vier Gelben Karten belastet – und sie sind es weiterhin. Eine befürchtete Sperre, vor allem von Daniel-Kofi Kyereh und Guido Burgstaller, ist zunächst aufgeschoben.

Neben dem Offensiv-Duo drohte auch Eric Smith, Marcel Hartel und Jackson Irvine eine Zwangspause. Vor allem der Australier profitierte von der langen Leine, die der gute Referee Daniel Siebert den Spielern anbot. Irvines Foul, das zum Freistoß vorm Dresdener Führungstreffer geführt hatte, wäre durchaus verwarnungswürdig gewesen.

Gleiches galt für Christopher Buchtmanns rüdes Einsteigen gegen Kade (32.), aber auch Dynamos Akoto kam nach heftigem Tritt gegen Hartel ungeschoren davon (38.).


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So etwas kann dazu führen, dass die Sache irgendwann ausartet. In diesem Fall aber dankten es die Profis dem Referee, der fortan kaum noch wirklich eingreifen musste und am Ende einer durchaus intensiven Partie nicht eine einzige Verwarnung ausgesprochen hatte. „Top Schiri, kann man nicht anders sagen“, befand Timo Schultz. „Man hat schon gesehen, dass das einer ist, der auch international pfeift.“

FC St. Pauli hält sich schadlos

St. Paulis Coach war nach Abpfiff – wie immer – zum Unparteiischen gegangen, um dem zum guten Spiel zu gratulieren. „Du bist schon der Fünfte, der mich lobt“, habe Siebert darauf geantwortet. Fünf St. Paulianer würden sich dem sicherlich vorbehaltlos anschließen.

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