Daniel Buballa (l.) und Marvin Knoll beim Training des FC St. Pauli.
  • Daniel Buballa (l.) und Marvin Knoll beim Training des FC St. Pauli.
  • Foto: WITTERS

Schlechte Karten: Buballa und Knoll stehen beim FC St. Pauli vor dem Aus

Der Anfang ist gemacht. Mit der festen Verpflichtung von Eric Smith, die der Klub gestern ohne Angabe von Laufzeit des Vertrags bekannt gab, manifestiert der FC St. Pauli die Absicht, den Kader möglichst zusammenzuhalten – jedenfalls in Bezug auf die erste Garde. Auf den hinteren Plätzen hingegen dürfte einiges in Bewegung geraten, was vermutlich vor allem die Routiniers zu spüren bekommen.

Wenn nicht jetzt, wann dann? Auch wenn die Hamburger natürlich nichts zu verschenken haben, die Aufstiegsaspiranten weiter piesacken und vereinseigene Bestmarken aufstellen können: Ergibt sich die Gelegenheit, dann belohnt Trainer Timo Schultz diejenigen Profis, die stets nah an der ersten Elf, aber selten bis nie drin sind. Tore Reginiussen und Afeez Aremu in Düsseldorf zum Beispiel, Christian Viet gegen Würzburg.

Marvin Knoll war häufig nicht mal mehr im St. Pauli-Kader

Dass einige Arrivierte weiterhin nur Bankdrücker oder nicht einmal im Kader sind, darf durchaus als Botschaft gewertet werden. Die wird auch bei Marvin Knoll angekommen sein. Seit seinem Platzverweis von Würzburg am 6. Januar kam er nur noch auf 28 Einsatzminuten (beim 2:0 gegen Braunschweig), sieben Mal blieb er als Reservist auf der Bank, gleich acht Mal stand er gar nicht im Aufgebot.

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Unter anderem in den letzten drei Partien. Ein klarer Fingerzeig, dass sein Weg trotz noch laufenden Vertrags (bis 2022) an der Elbe nicht mehr weiterführt, zumal es seine Position auf der Doppel-Sechs nicht mehr gibt, seitdem St. Pauli im 4-4-2 mit Raute spielt.

Daniel Buballa ist bei St. Pauli nur noch Reservist

Nicht ganz so radikal, aber unterm Strich im Ergebnis identisch ist die Lage bei Daniel Buballa. Das 2:3 gegen Bochum am 19. Spieltag war sein letzter Startelf-Einsatz, es kamen im Anschluss nur noch zwölf Minuten im Derby gegen den HSV dazu. An Leart Paqarada als Linksverteidiger gibt es kein Vorbeikommen. 195 Spiele für Braun-Weiß hat Buballa seit 2014 absolviert, die 200 wird er nicht mehr vollmachen. Sein Vertrag läuft aus.

St. Paulis Altersstruktur spricht gegen einen Verbleib

Gegen einen Verbleib bei ihm und Knoll spricht auch das Alter. Beide sind 30 Jahre jung, was für einen Stammspieler natürlich absolut okay wäre. Für einen Backup indes präferiert man auch bei St. Pauli Spieler, die die Zukunft noch vor sich haben.

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