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Rasen-Ärger: St. Paulis Suche nach einem neuen Platz

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Jos Luhukay flickt den Rasen.

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WITTERS

Die Qualität des Untergrundes ist das A und O bei der Wahl eines Trainingslagers. Stimmt diese nicht, hat man ein großes Problem. Im Fall des FC St. Pauli in Spanien eines, das ein weiteres nach sich zieht.

Nach der zweiten Einheit am Montag bekamen die Hamburger Besuch auf der Anlage am Hotel Parador de El Saler. Organisator Match IQ hatte einige Vertreter - unter anderem den ehemaligen St. Pauli-Medien-Team-Mitarbeiter Dennis Büsching - entsandt, nachdem es massive Beschwerden über den Zustand des Trainingsplatzes gegeben hatte. Der sah auch am frühen Montagabend einigermaßen zerrupft aus, zudem hatten die Profis massive Standprobleme, rutschten immer wieder weg.

St. Paulis Trainer fordert adäquate Lösung

Trainer Jos Luhukay hatte sich "überrascht über den Zustand des Rasens" gezeigt und an den "Dienstleister", also Match IQ, die Erwartung auf eine "adäquate Lösung" formuliert. Zudem werde geprüft, das Testspiel gegen Wehen Wiesbaden an einen anderen Ort zu verlegen.

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Erhöhte Verletzungsgefahr für St. Paulis Spieler

Man darf gespannt sein, zu welchem Ergebnis man gelangt. Angesichts der gravierenden Defizite, die der Platz vorzuweisen hat, wäre es fast fahrlässig, weiter darauf zu trainieren. Schließlich resultiert aus der fehlenden Qualität unter anderem auch eine erhöhte Verletzungsgefahr. Eine Alternative tut also Not, bringt aber die nächste Sorge mit sich: Wie kommt der gesamte Tross dorthin, wo immer es auch sein mag? Ein Bus ist nicht vor Ort, müsste also zusätzlich organisiert werden.

St. Pauli ist nur eine Woche vor Ort

Wie auch immer, eine Lösung muss gefunden werden. Und das so zeitnah wie irgend möglich, reisen die Hamburger doch bereits in einer Woche wieder gen Heimat.