Wegen der Vorwürfe hatten die Ultras ihren organisierten Support zeitweise eingestellt.
Wegen der Vorwürfe hatten die Ultras ihren organisierten Support zeitweise eingestellt.
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  • Foto: WITTERS

Sexualisierte Gewalt? St. Paulis Ultras schließen Aufarbeitung ab

Gut sieben Wochen nachdem eine anonyme Gruppe weiblicher St. Pauli-Fans öffentlich Vorwürfe „verbaler und körperlicher sexualisierter Gewalt“ gegen Mitglieder der Ultras Sankt Pauli erhoben hatte, hat die beschuldigte Gruppe die Aufarbeitung der Anschuldigungen nach eigenen Angaben abgeschlossen.

„Wir können die Ansprüche der Verfasserinnen nicht erfüllen“, hieß es in einer auf der Internetseite der Ultras veröffentlichten Stellungnahme in Bezug auf die Forderung der Frauen, „die Verantwortlichen konsequent aus euren Reihen zu nehmen“. 

Zur Erklärung führten die Ultras an, in einem Gespräch im Dezember seien Konsequenzen gefordert, aber keine konkreten Begründungen genannt worden. 

USP-Statement: „Es passieren mitunter beschissene Dinge!“

Man wolle dennoch „das Bewusstsein für übergriffiges Verhalten und Ausnutzen von Machtstrukturen schärfen“ und „verstärkt auch präventiv wirken, um irgendwann einen nach unseren Vorstellungen sicheren Ort für alle zu schaffen“.

Auch unabhängig von der aktuellen Diskussion beschäftige sich die Gruppe mit dem Thema, denn, so schreiben die Verfasser: „In der Südkurve, auf Auswärtsfahrten und auf Veranstaltungen passieren mitunter beschissene Dinge. Wir sind nicht gut genug!“

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Die Ultras hatten im Spiel gegen Sandhausen ihren organisierten Support ausgesetzt. Sie wollen sich zu den Vorwürfen nicht weiter öffentlich äußern. 

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