Jakov Medic trug dazu bei, dass für St. Pauli die Null in Aue stand
Jakov Medic trug dazu bei, dass für St. Pauli die Null in Aue stand
  • Jakov Medic trug dazu bei, dass für St. Pauli die Null in Aue stand
  • Foto: WITTERS

Nach früher Gelber Karte: Medic spielt mit Köpfchen

Nach neun Minuten die Gelbe Karte auf der Uhr und bis zur Pause die lautstarken Auer Fans im Rücken: Jakov Medic hatte sicher schon einfachere Aufgaben zu lösen als die in Aue. 

In der Anfangsphase war der sonst so passsichere und spielaufbaustarke Innenverteidiger ungewohnt ungenau unterwegs, hatte auch in der Absprache mit den Abwehrkollegen Probleme. In der Pause war das Gesprächsthema, fortan stand die Kette sicher und Medic – die Quote von 75 Prozent gewonnenen Duellen in der Luft belegt es – köpfte einen Ball nach dem anderen aus der Gefahrenzone. 

St. Pauli in Aue: Medic gewinnt trotz früher Verwarnung die meisten seiner Zweikämpfe

„Als Innenverteidiger ist eine frühe Gelbe Karte immer blöd“, war sich Timo Schultz der Bürde bewusst, die sich Medic mit einer schlecht getimten Grätsche am eigenen Strafraum aufgebrockt hatte.

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„Aber dafür hat er es die restlichen 70, 75 Minuten richtig, richtig souverän gemacht und hinten in der Luft alles abgeräumt. Für sein Alter ist er schon sehr abgeklärt und kann mit solchen Situationen umgehen.“ Medic hat die schwierige Situation gekonnt gelöst. Mit Köpfchen sozusagen.

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