Kurios! St. Paulis Derby-Held Dzwigala sollte eigentlich gar nicht treffen
Adam Dzwigala wurde zum Derby-Helden des FC St. Pauli. Der polnische Abwehrspieler erzielte den ersten Treffer zum 2:0-Sieg der Kiezkicker im Volksparkstadion. Das war alles andere als geplant – verriet der 29-Jährige danach.
Dzwigala hielt seinen Fuß hin, als Mathias Pereira Lage den Ball nach einer kurzen Ecke von Danel Sinani in den Strafraum brachte. HSV-Keeper Daniel Heuer Fernandes war noch dran, konnte den braun-weißen Treffer aber nicht mehr verhindern.
Die Eckballvariante sei einstudiert gewesen, verriet Dzwigala – aber gar nicht so gelaufen wie im Training eingeübt.„Mathias hat etwas zu spät reagiert”, sagte Dzwigala. Eigentlich hätte die Flanke zu Eric Smith kommen sollen, doch so ergriff eben ein anderer Abwehrspieler die Gelegenheit, das erste Bundesliga-Tor im Volksparkstadion seit 2018 zu erzielen.
Dwzigala: „Plötzlich hatte ich den Ball vor dem Fuß“
„Plötzlich habe ich meinen Gegenspieler blockiert und hatte den Ball vor dem Fuß“, beschrieb Dzwigala sein Tor: „Ich habe schnell reagiert und er ist reingegangen. Wir haben vielleicht kein perfektes Spiel abgeliefert, aber es war genug, um zu gewinnen und kein Gegentor zu kassieren.”

Dass Dzwigala in seinen Teenager-Jahren in Polen bei Jagellonia Bialystok auch als Stürmer aktiv war, half bestimmt bei seinem Tor – doch Ambitionen, wieder grundsätzlich nach vorne zu wechseln, bestritt St. Paulis Matchwinner: „Man soll ja niemals nie sagen, aber ich fühle mich als Innenverteidiger sehr wohl.”
folkrSein Verteidiger-Kollege Hauke Wahl machte ihm vielleicht das größte Kompliment: „Adam kannst du in jedes kalte Wasser werfen, der ist immer da.” Ganz oft hinten – und manchmal eben auch vorne.
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