Daniel-Kofi Kyereh nimmt mit der ghanaeschen Nationalmannschaft am Afrika-Cup teil.
Daniel-Kofi Kyereh nimmt mit der ghanaeschen Nationalmannschaft am Afrika-Cup teil.
  • Daniel-Kofi Kyereh nimmt mit der ghanaeschen Nationalmannschaft am Afrika-Cup teil.
  • Foto: WITTERS

Kein Hygiene-Konzept beim Afrika-Cup: Wie gefährdet ist Kyereh?

Die Diskussionen um den Afrika-Cup dauern an. Nun echauffierten sich Union Berlins Oliver Ruhnert und Leverkusens Rudi Völler über die Abstellung ihrer Spieler zu dem Turnier, das vom 9. Januar bis 6. Februar im Corona-Hochrisiko-Gebiet Kamerun stattfindet.

„Das ärgert uns und ist nicht gut für uns, weil wir ihn ohne jede Frage vermissen werden“, klagte Union Sportchef Ruhnert darüber, dass Stürmer Taiwo Awonyi den Köpenickern für den Zeitraum der Kontinental-Meisterschaft nicht zur Verfügung steht. Der 50-Jährige monierte außerdem, dass den Vereinen kein Hygienekonzept seitens des Ausrichters vorliege: „Wir haben immer noch Schwierigkeiten, nachzuvollziehen, wie der Ablauf ist.“

Kyereh bereitet sich in Doha vor und St. Pauli Sorgen

Bei St. Pauli hält man sich mit Blick auf den ghanaischen Nationalspieler Daniel-Kofi Kyereh angesichts der nicht vorhandenen Möglichkeit zur Einflussnahme auf das Geschehen bedeckt. Die Abstellpflicht gilt, vonseiten der FIFA bewegt sich in dieser Hinsicht derzeit nichts. Und so bereitet sich Kyereh aktuell in Doha auf das Turnier vor und seinem Arbeitgeber nicht nur durch den sportlichen Ausfall Sorgen – denn auch St. Pauli liegt derzeit kein Hygienekonzept vor.

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Möglich ist zudem, dass Kamerun zum Virusvariantengebiet erklärt wird. Das zöge nach aktuellem Stand eine zweiwöchige Quarantäne nach Rückkehr nach sich.

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