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Connor Metcalfe jubelt über ein Tor mit seinen Mitspielern.
  • Connor Metcalfe (Mitte) bejubelt sein Traumtor zum 1:0 gegen Kiel am 6. Spieltag.
  • Foto: WITTERS

„Ja, es funktioniert“: Was St. Pauli im Hinspiel gegen Kiel gelernt hat

Die Metapher der Ketchup-Flasche, bei der man drückt und drückt, ohne dass etwas herauskommt und plötzlich alles auf einmal auf den Teller spritzt, wurde im Fußball-Kontext schon häufig bemüht. So gut wie auf St. Paulis Hinrunden-Auftritt gegen Holstein Kiel dürfte sie aber selten gepasst haben.

Vier Spieltage lang hatte der Kiezklub nach dem Auftakt-Erfolg gegen den 1. FC Kaiserslautern gemacht und getan, seine Gegner nach Belieben dominiert, um am Ende dennoch mit vier Remis in Serie dazustehen, drei davon gänzlich torlos. Am 6. Spieltag war es dann aber ausgerechnet das traumhaft in die Saison gestartete Holstein Kiel, das so richtig dran glauben musste: Mit 5:1 fegte St. Pauli den Nordkonkurrenten aus dem Millerntor, in den vier Partien zuvor war es nur ein mickriger Treffer gewesen. Für die Boys in Brown ein wichtiger Brustlöser.

Hürzeler denkt gerne an den Erfolg gegen Kiel zurück

„In den Spielen zuvor haben wir Torchancen nicht genutzt, und gegen Kiel war dann so gut wie jeder Schuss drin. Das war schon ein Moment, in dem wir gemerkt haben: Ja, es funktioniert“, erzählte Cheftrainer Fabian Hürzeler vor dem Rückspiel an der Förde am Freitagabend (18.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de).

Kiezkicker mit besserer Chancenverwertung seit dem Kiel-Spiel

Und in der Tat: Das Kiel-Spiel bedeutete den Beginn einer Serie von vier Siegen am Stück. Auch das Problem der mangelnden Kaltschnäuzigkeit vor des Gegners Tor tauchte seitdem lediglich vereinzelt auf, nur noch zweimal blieb St. Pauli in den folgenden 16 Ligaspielen ohne eigenen Treffer.

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Allzu viele Ableitungen für das heutige Aufeinandertreffen will Hürzeler aus dem Hinspiel aber nicht gezogen wissen: „In dem Spiel hat viel geklappt, so ehrlich muss man sein. Wir haben mit den ersten zwei Torschüssen zwei Tore gemacht“, gleichzeitig habe Gegner Kiel „auch in diesem Spiel schon gute Momente“ gehabt, so Hürzeler. Die Devise ist deshalb klar: „Wir sollten uns davon definitiv nicht blenden lassen.“ Ein Blick auf die Tabelle reicht dafür aber auch.

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