SC Freiburg-Spieler Johannes Flum
  • Freute sich über das Wiedersehen mit seinem Ex-Verein: Freiburgs Johannes Flum
  • Foto: IMAGO/Eibner

Johannes Flums tolles Wiedersehen mit dem FC St. Pauli

Am Dienstagmittag bereits hatte sich angedeutet, dass es so kommen würde. Da hatte Johannes Flum bei Freiburgs Profis mittrainiert und im Anschluss tatsächlich die Ansage bekommen: Du bist am Donnerstag dabei! Für den ehemaligen St. Paulianer, der dann in der 83. Minute unter tosendem Beifall des Publikums in die Partie kam, eine großartige Geschichte.

„Das ist eine ganz, ganz feine Geste von Christian Streich”, frohlockte der 33-Jährige im Vorfeld der Partie im Gespräch mit der MOPO. „Ich freue mich riesig!” Die ehemaligen Weggefährten wie seinen guten Freund Philipp Ziereis oder auch Trainer Timo Schultz ließ er gleich danach wissen, dass es zu einem Wiedersehen kommen wird.

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Der Mittelfeldroutinier zählt aktuell zum Kader der Freiburger Reserve, mit der er im Sommer in die 3. Liga aufgestiegen war. Im nahen Waldshutgeboren, spielte Flum schon in der Jugend beim SC, wurde dort zum Profi und absolvierte 93 Erst- und 30 Zweitliga-Einsätze im Breisgau. Von 2013 bis 2017 lief er für Eintracht Frankfurt auf, dann folgte der Wechselauf den Kiez.

FC St. Pauli: Flum will zur Aufstiegsfeier kommen

„Ich war zwar nur dreieinhalb Jahre bei St. Pauli, aber Hamburg und der Verein sind mir ans Herz gewachsen”, sagte Flum, dessen Vertrag im Sommer 2020 nicht verlängert worden war. Eine offizielle Verabschiedung hatte es aus bekannten Gründen nie gegeben, umso schöner war es für ihn, Teil des Spiels gegen die alte Liebe sein zu dürfen. Auch Timo Schultz freute sich für und mit „Flumi”. „Ich hab ihn früher, als er bei Freiburg gespielt hat und dann noch später in Frankfurt, bei Comunio gehabt (Fußball-Managerspiel; Anm. d. Red.), er hat mir immer ordentlich Punkte gebracht”, erzählte Schultz lachend und ergänzte: „Ich finde es immer schön, wenn man Spieler, die jahrelang die Knochen hingehalten haben, auf diese Art und Weise nochmal würdigen kann.”


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Flum musste nach der Partie noch zahlreiche Hände schütteln, unterhielt sich mit vielen Fans. Die hatten seine Einwechslung lautstark gefordert und ihn bei selbiger abgefeiert, was Flum ebenso wunderte („Ich war eigentlich nie so wirklich der Publikumsliebling”) wie freute.

Und trotzdem: Mit dem FC St. Pauli hat der Papa einer Tochter noch lange nicht abgeschlossen, vielmehr kündigte er einen baldigen Besuch an der Elbe an. „Wenn es im Mai etwas zu feiern geben sollte” sagte er augenzwinkernd, „dann komme ich auf jeden Fall nach Hamburg.”

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