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James Lawrence und Max Dittgen
  • James Lawrence, hier mit Maximilian Dittgen, steht jetzt beim 1. FC Nürnberg unter Vertrag.
  • Foto: WITTERS

Ex-St. Paulianer beendet Leidenszeit: „Kann wieder ein normales Leben führen“

Auf die Frage nach dem Warum findet man nicht immer eine Antwort. Schon zu seiner Zeit beim FC St. Pauli wurde James Lawrence immer wieder von gesundheitlichen Rückschlägen heimgesucht, das ist seit seinem Wechsel zum 1. FC Nürnberg nicht besser geworden. Im Gegenteil. Aber jetzt scheint der Waliser, der bei den Fans des Kiezklubs immer ein hohes Standing hatte, die schlimmste Phase seiner Leidenszeit überstanden zu haben.

Seit Sonntagabend ist der 31-Jährige zurück bei seinem Arbeitgeber – und versprüht Optimismus. „Mir geht’s sehr gut. Ich bin wieder gesund und fit. Das ist das Wichtigste und ich bin glücklich darüber, wieder zurück zu sein“, wird der Innenverteidiger auf der FCN-Homepage zitiert. Doch dann geht sein Blick zurück: „Es war eine lange und schwierige Reise.“

Ex-St. Paulianer James Lawrence hatte schlimme Schmerzen

Sein letzter Einsatz ist Ewigkeiten her, am vierten Spieltag war das, beim 2:1 gegen Wehen Wiesbaden. Doch dann, es war Anfang September, begannen die Probleme. „Ich war fit und fühlte mich gut, hatte aber immer wieder Schmerzen in meinem Bein“, erklärte Lawrence. Es habe sich nicht wirklich schlimm angefühlt und er habe auch während den Trainingseinheiten keine Schmerzen gehabt. „Wenn ich aber nach dem Training ausgekühlt bin und zu Hause war, kam der Schmerz zurück.“

Nach einiger Zeit habe er nach den Einheiten nicht mal mehr sitzen können. Ursache der Beschwerden: der Rücken. „Ich konnte nicht mehr wirklich ein alltägliches Leben führen, da ich mich nirgendwo mehr hinsetzen konnte. Das Einzige, was sich einigermaßen in Ordnung anfühlte, war liegen oder gehen, wobei es im Liegen auch immer schlimmer wurde und ich nicht mal mehr richtig schlafen konnte.“

Eine OP half dem ehemaligen Kiezkicker James Lawrence

Zunächst gab es Hoffnung, die Sache mit normaler Behandlung lösen zu können, doch der Schmerz kam immer wieder. „Deshalb haben wir uns im Januar für eine Operation entschieden.“ Die richtige Wahl, wie sich schnell herausstellte: „Nach der OP waren die Schmerzen weg, ich konnte mit meiner Reha beginnen und ich hatte das Gefühl, dass ich wieder zurück in ein normales Leben finden kann.“

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Aber es dauerte natürlich, bis Lawrence in Sachen Mobilität und Muskelmasse wieder konkurrenzfähig wurde. In Amsterdam, wo er auch zu St. Pauli-Zeiten seine Reha absolviert hatte, wurde er drei Monate lang wieder auf Vordermann gebracht, jetzt ist er endlich zurück im Job. „Ich bin gerade einfach nur glücklich darüber, fast wieder im Mannschaftstraining zu sein und wieder Fußball spielen zu können“, frohlockte er. Im Best-Case-Szenario springt für ihn gar noch die ein oder andere Einsatzminute heraus.

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