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Ex-Kapitän vor Wiedersehen: „Bravourös“: Gonther schwärmt von St. Pauli-Trainer Schultz

Er freut sich schon. Wie immer. Alle Jahre wieder sind die Spiele gegen St. Pauli für Sören Gonther echte Highlights. Ein Wiedersehen mit Freude, alten Kumpels und einer guten Portion Spaß. Vor dem Rückspiel zwischen Erzgebirge Aue und dem Kiezklub sind die Vorzeichen besondere, denn sie sind ganz anders als vor dem Hinspiel. St. Pauli ist nicht mehr im Tiefflug, sondern im Höhenflug.

Das freut den früheren Kapitän der Kiezkicker, der von sich sagt, an 32 von 34 Spieltagen der Saison St. Pauli-Fan zu sein. Vor allem freut sich Gonther „riesig“ für Trainer Timo Schultz, mit dem er seit vielen Jahren sehr regelmäßigen Kontakt pflegt.

FC St. Pauli: Sören Gonther schwärmt von Trainer Timo Schultz

„St. Pauli ist dafür belohnt worden, den Weg mit Schulle weiterzugehen und nicht die Nerven zu verloren zu haben“, sagt der 34-jährige Innenverteidiger zur MOPO. Das Krisenmanagement seines Kumpels hat ihn beeindruckt. „Es war eine schwierige Situation für ihn. Schulle hat die erste Feuertaufe als Profitrainer bravourös gemeistert.“ Der Coach sei bereits ein guter Coach und „kann ein richtig, richtig guter Trainer werden“.

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Gonther weiß um die Formstärke der Gäste. „St. Pauli hat einen Lauf und wird noch einige Punkte holen – aber nicht bei uns!“, stellt der Dauerbrenner (26 von 27 Saisonspielen) klar. „Wir wollen unbedingt die 40 Punkte und spielen voll auf Sieg.“

Sören Gonther vor Duell mit St. Pauli gut in Form

Gonther ist gut drauf. Am Ostersonntag erzielte er beim 1:1 in Regensburg sein erstes Saisontor. Ein Omen? „Es ist schon kurios: Vor dem Hinspiel habe ich zu Hause gegen Regensburg getroffen, dann auswärts gegen St. Pauli. Jetzt habe ich auswärts in Regensburg genetzt“, erzählt Gonther schmunzelnd. „Da ist eigentlich klar, was jetzt passiert… Ich hätte nichts dagegen.“

Das hat er natürlich auch Schultz per Kurznachricht wissen lassen. „Wir frotzeln und sticheln gerne“, so Gonther. Der Konter aus Hamburg ließ nicht lange auf sich warten. „Ich soll am Samstag das Pressing-Opfer sein“, verrät er lachend. „Na dann: ich freue mich drauf!“

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