• Edoardo Mortara startete von 2011 bis 2018 in der DTM.
  • Foto: imago images/Kräling

Ex-DTM-Star verunglückt: Unfall von Mortara überschattet Saisonstart der Formel E

Diriyah –

Ein schwerer Unfall von Edoardo Mortara hat das dritte freie Training zum zweiten Rennen der Formel-E-Weltmeisterschaft im saudi-arabischen Diriyah überschattet.

Der 34 Jahre alte frühere DTM-Vizemeister war mit seinem Venturi heftig in die Streckenbegrenzung eingeschlagen. Via Twitter gab das Mercedes-Kundenteam Entwarnung bezüglich des Gesundheitszustandes des im Nachtrennen am Freitagabend zweitplatzierten Italieners.

Edoardo Mortara bei Formel-E-Training verunglückt

„Edoardo Mortara ist bei Bewusstsein, er spricht und befindet sich auf dem Weg ins Krankenhaus, um Vorsichtsmaßnahmen zu treffen“, hieß es. Mortara sei schnell und sicher aus dem Auto geholt worden und klagte dabei über Rückenschmerzen.

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Bei Startübungen hatte der Venturi-Rennwagen von Mortara auf dem Weg zur ersten Kurve auf dem Stadtkurs nicht wie gewohnt verzögert, sondern war geradeaus in die Auslaufzone gerast und frontal mit rund 140 Stundenkilometern in den Barrieren gelandet. „Es hat so ausgeschaut, dass das Bremspedal die Verzögerung nicht angenommen hat“, erklärte Venturi-Teamchefin Susie Wolff, die Ehefrau von Toto Wolff, dem Teamchef der Formel-1-Mannschaft von Mercedes.

Rene Rast fährt in die Punkteränge

Der dreimalige DTM-Champion Rene Rast (Minden) ist beim zweiten Saisonrennen der Formel E in Diriyyah/Saudi-Arabien als einziger Deutscher gerade so in die Punkteränge gefahren. Der Mindener belegte nach einer Aufholjagd von Startplatz 19 den zehnten Rang. Der Sieg ging an den Briten Sam Bird im Jaguar, nachdem die Rennleitung kurz vor dem regulären Ende den Lauf wegen langwieriger Aufräumarbeiten auf der Strecke abbrach.

Rast hatte beim Saisonauftakt am Freitag an identischer Stelle im ersten Nachtrennen in der Geschichte der Elektroserie als Vierter ebenfalls für das Top-Resultat aus deutscher Sicht gesorgt.
Das Porsche-Duo Pascal Wehrlein (Worndorf) und Andre Lotterer (Duisburg) musste sich am Samstag mit den Rängen 16 bzw. 17 begnügen. Für den Oberstdorfer Maximilian Günther (BMW), der in der vergangenen Saison zwei Siege eingefahren hatte, war das Rennen wie schon am Freitag nach einem Unfall vorzeitig beendet. (jb/dpa)

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