Jürgen Klopp (l.) und Pep Guardiola schließen sich der Kritik an der Champions-League-Reform an.
  • Jürgen Klopp (l.) und Pep Guardiola schließen sich der Kritik an der Champions-League-Reform an.
  • Foto: imago images/PA Images

„Es wird mehr Verletzungen geben“: Guardiola und Klopp schießen gemeinsam gegen Verband

Die Kritik wird und wird immer lauter. Nachdem die Super League gescheitert und quasi abgehakt ist, wenden sich Spieler, Fans, Trainer und Kritiker der bevorstehenden Champions-League-Reform zu. Nachdem sich bereits Nationalspieler Ilkay Gündogan dazu geäußert hat, schließen sich nun sein aktueller Trainer Pep Guardiola und Liverpool-Coach Jürgen Klopp der Kritik an.

„Die neue Champions League ist nicht das, bei dem die Teams sagen: ‚Wow, lass uns das so machen‘“, sagte Klopp am Freitag.

„Unmöglich“: Klopp und Guardiola gegen Champions-League-Reform

Dass es ab 2024 noch mehr Spiele geben soll, um „mehr Geld“ zu verdienen, kann der Deutsche nicht verstehen: „Alle kennen meine Meinung dazu. Mehr Spiele sind unmöglich. Die Strukturen sind für mehr Spiele nicht ausgerichtet.“

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Im Wirbel um die mittlerweile gescheiterten Super-League-Pläne hatte die UEFA am Montag die Champions-League-Reform verabschiedet. Dann werden unter anderem 36 statt 32 Teams teilnehmen, insgesamt werden 225 statt 125 Partien ausgetragen – mehr Spiele bringen den Klubs und Verbänden wie der UEFA mehr Geld ein dank der TV-Übertragungen.

„Es wird mehr Verletzungen geben“, prophezeite Pep Guardiola von Manchester City: „Die UEFA weiß es, kümmert es sie? Absolut nicht.“ Spieler und Trainer würden „nicht gefragt, wir müssen nur liefern“, sagte Klopp, der es „absolut großartig findet“, dass die Einführung der Super League, zu dessen Gründungsmitgliedern der FC Liverpool gehören sollte, gescheitert sind. (sid/abin)

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