• Im Hinspiel durfte der FC Barcelona einmal jubeln: Lionel Messi brachte sie mit 1:0 in Führung. Am Ende gab es eine 4:1-Niederlage gegen PSG.
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Erstmals seit 14 Jahren: Barcelona droht historisches Aus in der Champions League

Zum ersten Mal seit 14 Jahren droht dem großen FC Barcelona das Achtelfinal-Aus in der Champions League.

Der Verein um Superstar Lionel Messi kassierte im Achtelfinal-Hinspiel eine herbe 1:4-Niederlage gegen Paris Saint-Germain. Damit droht Barca nun das Aus in der ersten K.o.-Runde. Doch gibt es noch Hoffnung für den spanischen Rekordpokalsieger.

Barca droht erstes Achtelfinal-Aus seit 2007: Messis Zukunft steht auf dem Spiel

Erinnern wir uns zurück an die Champions League Saison 2017. Achtelfinal-Hinspiel: eine 4:0-Hinspiel-Niederlage. Gegner: Paris Saint-Germain. Rückspiel-Ergebnis: 6:1 für Barcelona! Ein Wunder! Barca gelang damals das unmöglich Geglaubte.

Mit drei späten Toren gelang den Katalanen das Comeback des Jahres, sogar eines der größten der Champions League Geschichte. Auf ein 6:1 „2.0“ müssen Messi und Co. jetzt also erneut hoffen.

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Barca-Trainer Ronald Koeman schätzte die Situation ein: „Es gibt immer das zweite Spiel, aber unsere Chancen sind sehr gering“, sagte Trainer Ronald Koeman vor der fast unmöglichen Aufgabe. Das mögliche Deja-vu findet am Mittwochabend statt. Für den Fall, das Barcelona ausscheidet wäre es das erste Mal seit 14 Jahren für die Spanier. Zuletzt scheideten die Blaugranas gegen Liverpool im Achtelfinale 2007. Damals gab es eine 2:1-Heimniederlage und einen 1:0-Sieg.

Vertrag bei Barca läuft aus – Messi Zukunft offen

Neben dem Aus in der Königsklasse geht es in dem Spiel um noch viel mehr für Barcelona – nämlich um Weltfußballer Messi. Der 33-jährige Argentinier, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, liebäugelt nach zwei Dekaden in Barcelona schon länger mit dem Abschied. Der neue Präsident Joan Laporta hofft auf einen Verbleib, der 58-Jährige ist auch überzeugt, „dass er bleiben will“.

Messi hatte bei der Präsidentenwahl am Sonntag erstmals seine Stimme abgegeben und Laporta danach gratuliert. „Leo ist der beste Spieler der Welt. Dass er mit seinem Sohn zur Wahl gekommen ist, ist für mich ein positives Zeichen“, freute sich Laporta.

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Dennoch könnte es für Messi der letzte Königsklassen-Auftritt im Trikot der Blaugrana werden. Neben Manchester City mit Trainer Pep Guardiola gilt auch PSG mit dem argentinischen Coach Mauricio Pochettino als stark interessiert. Pochettino wurde nur 150 km entfernt von Messis Heimat Rosario geboren, beide starteten ihre Karrieren bei den Newell’s Old Boys.

Manchester City und PSG mögliche Kandidaten bei Messi-Abgang

Er müsse aufpassen, „nicht über Spieler bei anderen Klubs zu sprechen“, sagte Pochettino zuletzt in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP, „aber es ist in jedem Fall eine einfache Antwort: Großartige Spieler können für jedes Team spielen.“

Spieler wie Messi würden „immer auf der Liste von PSG“ stehen, hatte Sportdirektor Leonardo zu Jahresbeginn gesagt. Und Superstar Neymar, der 2017 für 222 Millionen Euro an die Seine gewechselt war, wünscht sich nichts mehr als eine Wiedervereinigung mit dem sechsmaligen Weltfußballer. „Es ist das, was ich am meisten will“, sagte der 29-Jährige im Dezember zu ESPN.

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In Paris würde Messi nicht nur mit Neymar, sondern auch mit Shootingstar Kylian Mbappé (22) zusammenspielen. Mbappé, dessen Vertrag genauso wie bei Neymar am Ende der kommenden Saison ausläuft, hatte beim 4:1 im Hinspiel vor drei Wochen einen Dreierpack erzielt. Messi sorgte für die Barca-Führung – und muss nun wieder ein Fußballwunder vollbringen. (sid/abin)

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