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  • Die deutschen Frauen jubeln beim 3:0-Sieg gegen den bisherigen Spitzenreiter Irland. 
  • Foto: imago images

Erfolgreicher Re-Start: Deutsche Frauen schlagen Spitzenreiter in EM-Quali

Die deutschen Fußballerinnen haben ihren Durchmarsch in der EM-Qualifikation unbeirrt von der langen Corona-Zwangspause fortgesetzt. Die dominante DFB-Auswahl bezwang beim Restart in Essen Irland mit 3:0 (3:0) und löste mit dem fünften Sieg im fünften Spiel den bisherigen Spitzenreiter der Gruppe I ab.

Marina Hegering (8.), Dzsenifer Marozsan (38.) und Lea Schüller (41.) sorgten mit ihren Treffern dafür, dass der Rekordeuropameister voller Selbstvertrauen zur nächsten Aufgabe am Dienstag (16 Uhr/ARD) in Montenegro reisen kann. 

Die Gruppensieger und die drei besten Zweiten sind direkt für die Endrunde 2022 in England qualifiziert. Einziger Wermutstropfen: Giulia Gwinn wurde mit einer Knieverletzung ins Krankenhaus gebracht.

DFB-Frauen: Maroszan legt Hegering-Tor auf

Im Stadion an der Hafenstraße, in dem gemäß UEFA-Vorgabe keine Zuschauer zugelassen waren, gelang der DFB-Auswahl ein Traumstart. Nach einem Eckball von Marozsan köpfte die aufgerückte Ex-Essenerin Hegering ein und erzielte an alter Wirkungsstätte die Führung.

Spielfreudig, dynamisch, kombinationssicher: Mehr als ein halbes Jahr nach den letzten Länderspielen im März beim Algarve Cup war von Anlaufschwierigkeiten beim deutschen Team keine Spur. In einem variablen 4-3-3-System kamen die Offensivqualitäten des zweimaligen Welt- und achtmaligen Europameisters gut zur Geltung. 

Giulia Gwinn verletzt ins Krankenhaus

Auf der Gegenseite fand das robuste Team des Weltranglisten-31. kaum ein Mittel. Nach einer halben Stunde musste die DFB-Auswahl jedoch einen herben Rückschlag verkraften.

WM-Shootingstar Gwinn verletzte sich bei einem unglücklichen Zusammenprall abseits des Balls am rechten Knie und musste vom Feld getragen werden. Den Aktivposten auf der linken Außenbahn ersetzte Leonie Maier.

DFB-Elf: Sara Däbritz feiert Rückkehr nach Kreuzbandriss

Der Gastgeber ließ sich nicht beirren. Nach Doppelpass mit der präsenten Melanie Leupolz baute Marozsan in ihrem 99. Länderspiel mit einem satten Linksschuss die Führung aus, Schüller legte wenig später per Direktabnahme nach.

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Im zweiten Durchgang blieben die Olympiasiegerinnen das klar überlegene Team, agierten mit zunehmender Müdigkeit allerdings nicht mehr so zwingend. Nach etwas mehr als einer Stunde gab Sara Däbritz ihr Comeback nach einem Kreuzbandriss und meldete sich in der zentralen Schaltstelle zurück. (sid/mp)

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