Manuel Späth absolvierte 40 Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft.
  • Manuel Späth absolvierte 40 Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft.
  • Foto: imago/Claus Bergmann

Er spielte mit Toto Jansen: Hamburger Handballer holen Ex-Nationalspieler Späth

Mehr Erfahrung für die junge Truppe. Danach hat der Zweitliga-Spitzenreiter Handball Sport Verein Hamburg gesucht. Mit Manuel Späth hat man genau das gefunden. Der 35-jährige Kreisläufer wechselt im Sommer vom FC Porto nach Hamburg und unterschreibt einen Ein-Jahres-Vertrag bei den Hamburgern.

Trainer Toto Jansen sieht in der Verpflichtung die perfekte Ergänzung für seine Mannschaft: „Wir wollten unser Team um erfahrene Spieler ergänzen und haben hier mit Manuel den perfekten Mann für diese Aufgabe gefunden.“

HSV Hamburg verpflichtet Ex-Handball-Nationalspieler Manuel Späth aus Porto

Jansen und Späth kennen sich bereits, spielten zwischen 2008 und 2017 gemeinsam für die deutsche Nationalmannschaft. Späth absolvierte insgesamt 40 Spiele für die DHB-Auswahl.

„Mit Toto war ich zum Ende seiner Karriere ein paar Mal bei der Nationalmannschaft, wir sind uns also schon mehrmals begegnet und kenn uns schon einige Jahre“, freute sich Späth auf die Zusammenarbeit.

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Auch die Mannschaft ist dem viermaligen EHF-Pokalsieger nicht fremd: Mit Neuzugang Jogi Bitter, Keeper Jonas Meier und Linksaußen Tobias Schimmelbauer spielte er bereits zwischen 2017 und 2020 beim TVB Stuttgart zusammen, zuvor spielte er für die Frisch Auf Göppingen.

Insgesamt bringt der Kreisläufer Erfahrung aus 14 Jahren in der höchsten deutschen Spielklasse mit. Dabei gelangen ihm 928 Tore in 469 Spielen.

HSVH:  Manuel Späth freut sich auf „erfolgshungrige Truppe“

Der gebürtige Baden-Württemberger freut sich schon auf seine neue Aufgabe, die Mannschaft anzuführen: „Ich freue mich, ab nächster Saison mit einer jungen und erfolgshungrigen Truppe hoffentlich in der 1. Liga spielen zu können. Ich will dem Team sehr gerne dabei helfen, sich weiter zu entwickeln und den nächsten Schritt zu machen. Ich habe viel Gutes über den Verein gehört. Der HSVH hat in den letzten Jahren eine enorme Entwicklung durchlaufen.“

Sollte der Aufstieg dem HSVH nicht gelingen, gibt es im Vertrag trotzdem eine Option auf Verlängerung, egal ob 1. oder 2. Liga. Denn Erfahrung kann man immer gebrauchen.

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