• Alf-Inge Haaland (48, M., hier im Oktober 2000 gegen Bradford) trug von 2000 bis 2003 das Manchester-City-Trikot und berät seinen Sohn gemeinsam mit Mino Raiola.
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Er sorgte zuletzt für Wirbel: Vater eines BVB-Stars kickte einst für Manchester City

„Ein Blinder würde erkennen, dass das ein guter Stürmer ist“, sagt Manchester Citys Coach Pep Guardiola über Borussia Dortmunds Erling Haaland. Und weil der Spanier Guardiola auch noch zu den Sehenden gehört, weiß er genau wie die Trainer und Manager vieler anderer Top-Klubs um die besonderen Qualitäten des norwegischen Sturmtanks. Und so steht die Personalie Haaland im Mittelpunkt vor dem Champions-League-Duell zwischen ManCity und Dortmund am Dienstag.

Das hat auch damit zu tun, dass Haalands Vater Alf-Inge und sein Berater Mino Raiola zuletzt maximal öffentlichkeitswirksam Barcelona und Madrid bereist hatten, bevor nun BVB-Boss Hans-Joachim Watzke bei DAZN klarstellte, es gebe da „keinen Alternativplan“ zu einem Haaland-Verbleib über den Sommer hinaus.

Pep Guardiola schwärmt von Haaland: „Außergewöhnlich“

Für den immer noch sehr jungen Stürmer selbst, um den sich all der Trubel dreht, bietet sich gegen den englischen Tabellenführer die Chance, seine herausragenden Fähigkeiten auf der ganz großen Fußball-Bühne vorzuführen. Guardiola jedenfalls ist gewarnt, obwohl der BVB in der Liga zuletzt gegen Frankfurt das wichtige Spiel im Kampf um die Champions League verlor.

„Das ist ein außergewöhnlicher Stürmer“, sagt er über Haaland. „Die Zahlen sprechen ihre eigene Sprache.“ Zwei dieser Zahlen ganz besonders: 14 Champions-League-Spiele, 20 Champions-League-Tore. Und 20 ist ganz nebenbei ja auch noch Haalands Alter.

Haaland durch Sancho- und Moukoko-Ausfall noch wichtiger

Kein Wunder, dass Vater Alf-Inge, von 2000 bis 2003 selbst bei den „Skyblues“ unter Vertrag, seinen Filius schon bei den größten Klubs des Kontinents sieht. Nur: Haalands Vertrag läuft bis 2024 und überdurchschnittlich kaufkräftig ist durch die Pandemie kein Verein.

20 Tore erzielte Erling Haaland (20) in bisher 14 Champions-League-Spielen.

20 Tore erzielte Erling Haaland (20) in bisher 14 Champions-League-Spielen.

Foto:

imago images/Sven Simon

Da gilt es für die Familie Haaland, noch mehr Argumente für das Bezahlen einer noch so hohen Ablöse zu sammeln – am liebsten schon gegen City. Deswegen spielt der Sohn heute auch ein bisschen im Namen des Vaters.

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Die Dortmunder indes sind ohnehin mehr denn je auf einen formstarken Haaland angewiesen: Ex-City-Talent Jadon Sancho fällt wegen Muskelproblemen weiter aus und für Supertalent Youssoufa Moukoko ist wegen einer Bänderverletzung im Fuß die Saison vorzeitig vorbei. (max)

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