Bob Brett (r.) 1987 mit seinem damaligen Schützling Boris Becker.
  • Bob Brett (r.) 1987 mit seinem damaligen Schützling Boris Becker.
  • Foto: imago images/Pressefoto Baumann

Er hat Boris zur Nummer eins gemacht: Trauer um Beckers Ex-Trainer Bob Brett

1991 formte er Boris Becker zur Nummer eins der Welt, nun trauert die Tennis-Gemeinde um einen ganz großen Trainer. Wie die ATP bekannt gab, ist der Australier Bob Brett im Alter von 67 Jahren an einer Krebserkrankung verstorben.

Brett war vor allem für seine Arbeit mit Boris Becker bekannt. Beide arbeiteten von 1987 bis 1991 zusammen. Bis in das Jahr, in dem sich Becker durch einen Sieg bei den Australien Open an die Spitze der Tennis-Welt setzte.

Boris Becker: Trauer um Ex-Trainer Bob Brett

Auf Twitter trauerte Ex-Tennis-Profi Paul McNamee (66) über den großen Verlust. „Brettie hinterlässt ein großes Loch. Ein super Trainer und eine Legende. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie“, schrieb der 66-Jährige.

Neben Becker arbeitete Brett auch mit bekannten Profis wie Goran Ivanisevic, Andrei Medvedev, Nicolas Kiefer und Marin Cilic zusammen.

Brett habe ihn stets „behandelt wie einen Erwachsenen“, schrieb Becker in seiner 2004 erschienenen Autobiografie „Augenblick, verweile doch“. Er habe ihm gesagt: „Ich erwarte Bereitschaft, Disziplin, Willen, Pünktlichkeit. Drei Stunden Training morgens, drei Stunden nachmittags, was du danach machst, interessiert mich nicht.“

„Er war sehr gut darin, das umzusetzen, was ich ihm sagte“, erzählte Brett 2008 über die Zusammenarbeit mit Becker: „Sein Verständnis für Gegner war auch sehr gut, und ich ermutigte ihn, hart zu arbeiten, aber auch Erholung wertzuschätzen.“

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