• Julia Görges bei ihrem letzten Spiel während der French Open 2020
  • Foto: imago images/ZUMA Wire

Emotionales Statement: Julia Görges beendet völlig überraschend ihre Karriere

Die langjährige Topspielerin Julia Görges hat ihre Tenniskarriere beendet. Das erklärte die Wimbledon-Halbfinalistin von 2018 in den sozialen Medien.

„Ich habe immer gewusst, dass ich es fühlen werde, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist, zu Dir Tschüss zu sagen – der Moment ist da“, schrieb Görges ihrem Post an das Tennis: „Vielen Dank für alles, was Du mir gegeben hast – Du wirst für immer in meinem Herzen sein.“

Görges gewann sieben Turniere und stand auf Platz neun in der Welt

Die 31-Jährige hat insgesamt sieben Einzel-Titel gewonnen, darunter auch das hochklassig besetzte WTA-Turnier in Stuttgart (2011). Ihren letzten Turniersieg feierte sie 2019 im neuseeländischen Auckland, ihre beste Weltranglistenplatzierung war Rang neun im August 2018.

Die Oldesloerin Görges gehörte zur „Goldenen Generation“

Die gebürtige Bad Oldesloerin gehörte zur „Goldenen Generation“ um die dreimalige Grand-Slam-Siegerin Angelique Kerber aus Kiel, die frühere Top-10-Spielerin Andrea Petkovic (Darmstadt) und die einstige Wimbledon-Finalistin Sabine Lisicki (Berlin).

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„Ihr Rücktritt macht mich wehmütig“, sagte Barbara Rittner. Die Bundestrainerin erinnert sich an 15 Jahre mit Görges und viele Fed-Cup-Reisen, unter anderem zum Finale 2014 gegen Tschechien (1:3) in Prag. „Sie war ein ganz wichtiger Teil des Teams, sie war ehrlich, direkt und konstruktiv. Das habe ich sehr geschätzt. Sie hat sich als Person auf und neben dem Platz toll entwickelt“, sagte Rittner.

Bundestrainerin Rittner will Görges im Tennis halten

Ihr letztes Turnier spielte Görges bei den French Open in Paris. In Roland Garros verlor sie in der zweiten Runde gegen die spätere Viertelfinalistin Laura Siegemund aus Metzingen in drei Sätzen. „Ich wünsche ihr alles Gute und werde versuchen, sie mit einigem Abstand im Tennis zu halten. Vielleicht als Mentorin für die jungen Spielerinnen“, kündigte Rittner an. (FH)

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