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Jochen Breyer, Christoph Kramer und Per Mertesacker im Einsatz für das ZDF
  • Per Mertesacker (r.) würde sich wünschen, dass Deutschland wieder zu einer Top-Nation wird. ZDF-Moderator Jochen Breyer (l.) und Gladbach-Profi Christoph Kramer hätten gewiss nichts dagegen.
  • Foto: imago/Action Pictures

Mertesacker über Wahrnehmung der DFB-Elf: Keine Top-Nation mehr

Der frühere Weltmeister Per Mertesacker wünscht sich, dass die deutsche Nationalmannschaft wieder als Top-Nation wahrgenommen wird.

„Wir haben das Label bei den letzten großen Turnieren verloren“, sagte der 39-Jährige: „Aber das kann man sich ganz schnell wieder zurückerarbeiten.“ Der Wind im Fußball drehe sich schließlich ziemlich schnell.

Es gehe darum, den anderen Nationen zu zeigen, dass man zurück sei. „Diese Mentalität würde ich gerne sehen: mannschaftliche Geschlossenheit, eine Turniermannschaft“, sagte Mertesacker.


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Der Leiter der Nachwuchsakademie des FC Arsenal zieht den Vergleich zur WM 2006, seinem ersten großen Turnier im Alter von 21 Jahren. „Der Druck war schon groß, die Gruppenphase zu überstehen.“ Er selbst sei sehr nervös gewesen und habe viele Zweifel gehabt. „Trotzdem, wenn ich jetzt zurückdenke, was es gegeben hat, dann ist die Vorfreude groß“, sagte Mertesacker.

Mertesacker begleitet die EM beim ZDF

Gespannt blickt der frühere Innenverteidiger auch auf seine Nachfolger in der Abwehr. Antonio Rüdiger sei „natürlich etwas impulsiver, Jonathan Tah ist sehr ruhig und besonnen“, sagte Mertesacker. Von einer klaren Rollenverteilung sieht er dennoch ab: „Ich habe mich immer gesträubt zu sagen, der ist der Abwehrchef, der ist nur der Adjutant. Wer da jetzt Abwehrchef ist, das hilft keinem von beiden.“

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Bei der Europameisterschaft wird Mertesacker abermals als TV-Experte für das ZDF zum Einsatz kommen. „Es macht einfach unglaublich Spaß, in so einem Team arbeiten zu können“, sagte er: „Gutes Miteinander. Gute Debatten, die wir eigentlich immer führen. On-Air, aber auch Off-Air.“ Insbesondere mit Christoph Kramer, ebenfalls ZDF-Experte, führt Mertesacker lebhafte Diskussionen: „Er sieht den Fußball ein bisschen anders als ich. Das ist auch gut so“, sagte er: „Wenn man aus dem Studio geht, ist alles vergessen.“ (sid/lw)

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