Im Duell gegen den AC Mailand traf Franck Ribéry (r.) zum zwischenzeitigen 2:1. Das Spiel war für Coach Cesare Prandelli sein letztes als Florenz-Trainer.
  • Im Duell gegen den AC Mailand traf Franck Ribéry (r.) zum zwischenzeitigen 2:1. Das Spiel war für Coach Cesare Prandelli sein letztes als Florenz-Trainer.
  • Foto: imago images/Gribaudi/ImagePhoto

„Dunkle Wolke“ ist der Grund: Ribéry-Klub Florenz braucht neuen Trainer

Franck Ribéry ist ein absoluter Weltklasse-Spieler. Braucht er da eigentlich noch einen Trainer? Zumindest braucht sein aktueller Verein, die AC Florenz einen neuen Chefcoach. Denn Cesare Prandelli hat seinen Rücktritt erklärt.

Persönliche Gründe waren der Treiber hinter der Entscheidung, wie Prandelli selbst in einem emotionalen Brief schrieb: „In den letzten Monaten hat sich in mir eine dunkle Wolke entwickelt, die meine Sicht verändert.“ Erst im November 2020 hatte der 63-Jährige den Job übernommen.

Florenz-Trainer Cesare Prandelli zurückgetreten: Wer trainiert Franck Ribery?

„Mit großer Traurigkeit hat der Verein seine Entscheidung akzeptiert und anerkannt, dass die Gründe über den Fußball hinausgehen“, teilte die AC Florenz mit. Er sei gekommen, um hundert Prozent zu geben, doch dies sei nicht mehr möglich gewesen, schrieb Prandelli.

Der frühere italienische Nationaltrainer hatte am Sonntag mit der Fiorentina gegen den Zweitplatzierten AC Mailand um den 39-jährigen Zlatan Ibrahimovic (2:3) verloren. Daher ging es für Florenz wieder runter auf den 14. Tabellenplatz.

Das könnte Sie auch interessieren: „Moment intensiver Angst!“ Nationalteam mit Sturmgewehren gestoppt

Als nächstes steht für den 37-jährigen Ribéry, der die Lilien nach dieser Saison wohl verlassen wird, ein „Sechs-Punkte-Spiel“ gegen den FC Genua am 3. April an. Einen Nachfolger hat der Traditionsclub noch nicht verkündet, es ist also fraglich, wer bei dem wichtigen Spiel an der Seitenlinie stehen wird.  

Email
Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp