• Die deutsche Basketball-Hoffnung Satou Sabally wechselte im April 2020 zu den Dallas Wings.
  • Foto: imago images/Icon SMI

Deutsche Basketball-Hoffnung: Satou Sabally teilt gegen Donald Trump aus

Der gewaltsame Tod von George Floyd ist auch an Basketballerin Satou Sabally nicht spurlos vorübergegangen. Wie auch viele andere Sportler setzt sie sich gegen Rassismus und Polizeigewalt ein. Trotzdem kündigte sie an, bei der Hymne nicht knien zu wollen.

US-Präsident Donald Trump hatte diese Geste mehrfach kritisiert, sehr zum Bedauern von Sabally: „Ich denke, er ist sehr gefährlich. Er erlaubt Rassismus und Gewalt und schürt viele sogar dazu an, aggressiv zu sein“, erklärte die deutsche Basketball-Hoffnung in einem Video-Call mit Journalisten.

Sabally über Trump: „Es ist nicht okay, dass so jemand an der Macht ist”

„Es ist nicht okay, dass so jemand an der Macht ist, der Kaepernick Hurensohn und schwarze Menschen öffentlich ‚dogs‘ und ‚gangster‘ nennt.“ Trotzdem plane sie nicht, sich vor dem Spiel hinzuknien: „Ich glaube nicht, dass ich mich hinknien werde. Das ist aber eine persönliche Sache. Nicht, weil es falsch oder richtig ist. Ich werde mit Unicef arbeiten, um Kindern die Wichtigkeit von Wahlen beizubringen.“

Für Sabally, die in New York geboren und in Berlin aufgewachsen ist, wird es die erste Saison in den USA. Während für die NBA das Startdatum schon feststeht, müssen sich die Frauen in der WNBA noch etwas gedulden.

WNBA: Sabally wird nicht niederknien

Trotz einiger Bedenken kündigte die 22-Jährige an, spielen zu wollen: „Wenn es sicher ist und wir in so einer Art Blase sind, würde ich unter diesen Auflagen spielen wollen.“ Tipps bekommt Sabally dabei von einem ganz Großen des Basketballs: Dirk Nowitzki.

„Ich habe seine Nummer und kann mich jederzeit bei ihm melden und ich sehe ihn auch als Mentor. Ich finde es super, dass man so eine Ressource hat und er so ein toller Mensch ist, der offen spricht. Auch seine Frau ist eine super Person“, verriet die 1,93 Meter große Sabally.

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