Moritz Heyer erzielte in Aue um ein Haar seinen dritten Saisontreffer. Nur der Pfosten stand ihm im Weg.
  • Moritz Heyer erzielte in Aue um ein Haar seinen dritten Saisontreffer. Nur der Pfosten stand ihm im Weg.
  • Foto: WITTERS

Der Dauerbrenner des HSV: Wie lange hält Heyer dieser Belastung stand?

Um ein Haar hätte Moritz Heyer beim 3:3 bei Erzgebirge Aue wieder seinem Ruf als Allrounder alle Ehre gemacht. In der 16. Minute zielte der 25-Jährige aber einen Tick zu genau, als er plötzlich völlig frei vor Martin Männel auftauchte – der Ball klatschte an den Pfosten. So wurde es nichts mit dem dritten Saisontor für den Dauerbrenner, der später völlig entkräftet vom Feld ging.

​Nach 81 Minuten hatte Heyer Feierabend, mit 10,38 Kilometer in den Knochen. Trainer Daniel Thioune hatte seinen Schützling aus gemeinsamen Tagen beim VfL Osnabrück wieder im zentralen Mittelfeld aufgeboten.

In der Vorwoche gegen Paderborn (3:1) war Heyer nach der Verletzung von Toni Leistner noch vom Mittelfeld in die Innenverteidigung gezogen worden. Heyers Flexibilität und Konstanz sind auch die Gründe dafür, dass keiner beim HSV mehr Ligaminuten in den Knochen hat. 1685 Spielminuten sind vereinsinterner Spitzenwert. Wie länge hält Heyer durch? In 19 von 20 Saisonspielen stand Allrounder, der erst kurz vor dem ersten Spieltag verpflichtet worden war, in der Hamburger Startformation.

Ohne Heyer verlor der HSV gegen Hannover

Nur beim 0:1 gegen Hannover 96 blieb Heyer auf der Bank. Wegen der dünn gewordenen Personaldecke sind Verschnaufpausen eigentlich nicht drin. Heyer wird gebraucht. Der Dauerbrenner wird sein Spielminuten-Konto in den kommenden Wochen noch aufstocken.

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