HSV-Arzt Dr. Götz Welsch begleitet den verletzten Jeremy Dudziak in Aue vom Platz. 
  • HSV-Arzt Dr. Götz Welsch begleitet den verletzten Jeremy Dudziak in Aue vom Platz. 
  • Foto: imago images/Picture Point LE

Das tat weh, HSV!: Dudziak verletzt, Punkte verschenkt

Was war das für ein Auftritt? 45 Minuten lang zeigte der HSV in Aue seine beste Saisonleistung und führte mehr als verdient mit 3:1. Nach der Pause drehte sich das Bild komplett. Die Sachsen kämpften sich zurück in das Spiel und der HSV verschenkte den Sieg. 3:3 (3:1) im Erzgebirge. Nur einer statt drei Punkten. Und mit Jeremy Dudziak auch noch der nächste verletzte Profi. Das tut weh!

Es war das schmerzhafte Ende einer starken ersten Halbzeit. Kurz vor dem Pausenpfiff musste Dudziak verletzt den Platz verlassen. Den Mittelfeldspieler hatte es ohne Einwirkung des Gegners am linken Oberschenkel erwischt. Dudziak humpelte in die Kabine.

HSV: Nach Dudziak-Auswechslung begann die Wende in Aue

Für den HSV ein bitterer Abgang. Der 25-Jährige hatte bis dahin eine richtig gute Partie gezeigt und war maßgeblich am starken Offensiv-Spiel der Hamburger beteiligt.

Nach seiner Auswechslung ging es für den HSV bergab. Zwar gab es direkt zu Beginn der zweiten Halbzeit noch die Chance auf das 4:1, doch die klare Linie im Spiel nach vorne war plötzlich weg. Wie schlimm es Dudziak erwischt hat, ist noch offen. Klarheit wird es wohl erst nach einer genauen Untersuchung in Hamburg geben. 

HSV-Trainer Thioune ärgert sich über zu viele Fehler

„Es tut heute ein bisschen mehr weh“, sagte Trainer Daniel Thioune, der damit in erster Linie nicht die Verletzung von Dudziak, sondern den Spielverlauf meinte: „Wir haben in der ersten Hälfte die Witterungsbedingungen angenommen und den Gegner dominiert. Wenn man das Spiel dann nach der Pause wieder abgibt, kann man schon unzufrieden sein. Meine Mannschaft hat erst gar nichts falsch gemacht, sondern viel richtig. Man muss auch mit Fehlern leben, sie dürfen sich aber nicht häufen.“

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Diesmal waren es vor allem in der zweiten Halbzeit zu viele. Das kostete den HSV zwei Punkte.

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