• DFB-Präsident Fritz Keller hält an Bundestrainer Joachim Löw fest.
  • Foto: imago images/Martin Hoffmann

„Das hat wehgetan“: Löw darf bleiben! Jetzt spricht der DFB-Boss

DFB-Präsident Fritz Keller will den mit Joachim Löw eingeschlagenen Umbruchkurs der deutschen Nationalmannschaft auch nach dem 0:6-Debakel gegen Spanien fortsetzen. Das erklärte der 63-Jährige am Mittwoch in einer Stellungnahme auf der Verbandsseite, in der er den Bundestrainer allerdings nicht namentlich erwähnte.

„Wir haben in Sevilla einen schwarzen Abend erlebt, der wehgetan hat. Den Zuschauern zu Hause, mir, dem Trainer, den Spielern. Ich war nach Abpfiff in der Kabine und habe die maßlose Enttäuschung aller gespürt. Aber auch den Willen, diesen Eindruck zu korrigieren“, äußerte Keller nach der Rückkehr aus Spanien.

Löw darf Bundestrainer bleiben! So erklärt es DFB-Boss Keller

Der DFB-Präsident schlussfolgerte mit Blick auf die EM im kommenden Jahr: „Unsere junge Mannschaft kann an diesem herben Rückschlag wachsen, wenn dieses Spiel, in dem nicht nur Herz und Leidenschaft gefehlt haben, gründlich analysiert und die nötigen Folgerungen daraus gezogen werden. Das Potenzial hat sie.“

Keller steht hinter Löws Entscheidung um Hummels, Boateng und Müller

Zu personellen Veränderungen auf dem Trainerposten oder zur Rückkehr der von Löw aussortierten Routiniers Thomas Müller, Mats Hummels und Jérôme Boateng äußerte sich der DFB-Chef nicht explizit. Man habe sich von Verbandsseite „bewusst entschieden, den Umbruch mit vielen neuen und jungen Spielern mit Perspektive zu vollziehen“, betonte Keller grundsätzlich: „Dieser Weg kann, wie man gestern gesehen hat, der steinigere sein und auch zu schmerzhaften Niederlagen führen“.

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Die Herausforderung bestehe weiterhin darin, „eine starke Mannschaft zu formen für die nächsten drei großen Turniere: Die Europameisterschaft im kommenden Jahr, die WM 2022 und die EM im eigenen Land 2024“. (dpa)

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