David Alaba (Zweiter von links) wurde die Reise zur Nationalmannschaft bereits untersagt. Auch ob Martin Hinteregger (Zweiter von rechts) mitfährt, ist fraglich.
  • David Alaba (Zweiter von links) wurde die Reise zur Nationalmannschaft bereits untersagt. Auch ob Martin Hinteregger (Zweiter von rechts) mitfährt, ist fraglich.
  • Foto: imago images/GEPA pictures

Darunter 19 „Deutsche“: Darum nominiert Österreich 43 Spieler fürs Nationalteam

43! Das ist die Zahl der Spieler, die zur österreichischen Nationalmannschaft berufen wurde. Der Teamchef der ÖFB-Auswahl, Franco Foda, nominiert eine große Vielzahl von Spielern für die anstehende WM-Qualifikation.

Der Grund dafür ist wie so oft die andauernde Corona-Pandemie. Wegen dieser dürfen die deutschen Vereine ihren Spielern die Reise zu ihren Nationalmannschaften untersagen bzw. sie nicht dafür freistellen. Die bestehenden Quarantäne-Bestimmungen machen dies möglich. Die Regelungen, die die FIFA deshalb traf, sehen vor, dass Vereine ihre Spieler nicht zur Nationalmannschaft schicken müssen, sollten diese danach fünf Tage oder länger in Quarantäne müssen.

Österreich beruft Riesen-Kader! 43 Spieler sollen zur WM-Qualifikation

19 der 43 Spieler, die der 54-Jährige nominiert hat, sind von deutschen Vereinen. Daher ist noch nicht klar, wer wirklich alles im Aufgebot Österreichs sein wird. Die Österreicher müssen am 25. März in Schottland um die WM-Quali spielen, weshalb die Regelungen hier greifen.

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Die Länder Großbritanniens werden von der deutschen Regierung als Virusvarianten-Gebiet eingestuft. Nur sechs Tage später geht es für die Nationalmannschaft um Bayern-Star David Alaba, dem die Münchner die Reise zur Nationalmannschaft bereits verweigert haben, gegen die Färöer und Dänemark weiter. „Es gab in dieser Situation keine zufriedenstellende Option“, sagte Foda in einer Verbandsmitteilung. Die Anfrage, das Spiel gegen Schottland an einen neutralen Spielort zu verlegen, lehnten die Schotten bereits ab. 

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