Nach einer Insolvenz rutschte Rapid Bukarest zwischenzeitlich bis in die fünfte Liga. Jetzt will die Mannschaft zurück in die erste Liga.
  • Nach einer Insolvenz rutschte Rapid Bukarest zwischenzeitlich bis in die fünfte Liga. Jetzt will die Mannschaft zurück in die erste Liga.
  • Foto: imago images/sport pictures-Razvan Pasarica

Damit die Spieler sich nicht einnässen: Fans bringen Windeln zum Trainingsplatz

Fans des rumänischen Klubs FC Rapid 1923 machen sich offenbar Sorgen, dass sich die Profis im Aufstiegskampf in die Hosen machen. Ob dieser Schuss nicht nach hinten losgeht?

Anhänger des FC Rapid 1923 haben am Trainingsgelände Spielerbilder mit mitgebrachten Windeln versehen – der Grund ist kurios.

Angst im Aufstiegskampf

Der auch unter dem Namen Rapid Bukarest bekannte Klub aus Rumäniens Hauptstadt, der nach einer Insolvenz zwischenzeitlich bis in die fünfte Liga abgerutscht war, will zurück in die erste Liga.

Dafür werden in den letzten zwei Spielen der regulären Saison der Liga II aber dringend Punkte benötigt.

Rapid-Fans bringen Windeln mit

Denn Rapid ist nach 18 absolvierten Partien Elfter – und nur die ersten sechs Mannschaften der Tabelle qualifizieren sich für die Relegationsspiele um den Aufstieg. Für die restlichen Teams geht es gegen den Abstieg. Zuletzt verlor Rapid mit 1:2 beim nun 14. Unirea Slobozia, davor gab es eine Niederlage gegen Csikszereda. Der letzte Sieg gelang am 15. Spieltag, so rutschte Rapid vom 3. Platz ziemlich ab. Immerhin beträgt der Rückstand auf Rang sechs nur drei Punkte, selbst die Tabellenspitze ist nur fünf Zähler entfernt.

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Dennoch: An den abschließenden zwei Spieltagen steht der Klub unter Druck – und die Fans zweifeln offenbar daran, dass die Profis diesem standhalten können.

Denn wie der rumänische Journalist Emanuel Rosu, der unter anderem für den Guardian gearbeitet hat, auf Twitter zeigte, brachten die Anhänger nun Windeln zum Trainingsgelände der Mannschaft mit. Sie forderten die Spieler damit auf, sich vor den letzten zwei Spielen im Aufstiegskampf nicht mehr „in die Hose zu machen“. (pia)

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