Kurz nach dem verschossenen Elfmeter ärgert sich Timo Werner über die vergebene Chance.
  • Kurz nach dem verschossenen Elfmeter ärgert sich Timo Werner über die vergebene Chance.
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Chelsea-Star: Pokalspiel gegen Zweitligisten: Timo Werner verschießt Elfmeter

Der kriselnde FC Chelsea hat trotz eines verschossenen Elfmeters von Timo Werner das Achtelfinale im englischen FA Cup erreicht. Die Blues setzten sich am Sonntag mit 3:1 gegen den Zweitligisten Luton Town durch.

Tammy Abraham (11./17./74. Minute) erzielte an der heimischen Stamford Bridge alle drei Tore für die überlegenen Londoner. Werner, der in der Startelf stand, wurde kurz vor dem Ende des Spiels im Strafraum gefoult. Der ehemalige Leipziger schoss den fälligen Elfmeter selbst, scheiterte aber an Luton-Keeper Simon Sluga.

Nationalspieler Havertz wieder nur von der Bank

Nationalmannschaftskollege Kai Havertz, der wie Werner in einer leichten Formkrise steckt, wurde erneut erst in der Schlussviertelstunde eingewechselt. Antonio Rüdiger blieb im Pokal auf der Bank.

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Jordan Clark (30.) traf zum Anschluss für die Gäste aus Luton, das rund 50 Kilometer nördlich von London liegt. Clark profitierte bei seinem Treffer von einem Patzer des Ersatztorhüters Kepa.

Der Spanier, den der FC Chelsea im Sommer 2018 für die Rekordsumme von rund 80 Millionen als Stammtorhüter verpflichtet hatte, wurde wegen schwankender Leistungen im Sommer von Senegals Nationalkeeper Eduoard Mendy abgelöst und hat in London wohl keine Zukunft mehr.

Druck auf Chelsea-Coach Lampard wächst

Sorgen um seine Zukunft an der Stamford Bridge muss sich zunehmend auch Chelsea-Coach Frank Lampard machen. Der 42-Jährige steht unter Druck, weil sein Team in den vergangenen acht Liga-Spielen nur einen Sieg holte – bei fünf Niederlagen und einem Remis.

Als Tabellenneunter der Premier League hat Chelsea elf Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Manchester United. Nächster Gegner im FA Cup ist wieder ein Zweitligist – der FC Barnsley mit Coach Valérien Ismaël.

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