• Moussa Diaby soll beim BVB auf der Transfer-Wunschliste für die nächste Saison stehen.
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BVB sucht Verstärkung: Wildert Dortmund bei Leverkusen und Kovac?

Borussia Dortmund steckt schon vor dem Ende der aktuellen Saison mitten in den Vorbereitungen für die kommende Spielzeit.

Im Fokus stehen dabei unter anderem Moussa Diaby vom Liga-Konkurrenten Bayer Leverkusen sowie Youssouf Fofana von der AS Monaco – Michael Zorc soll bereits zu beiden Spielern Kontakt aufgenommen haben und sich intensiv mit einer Verpflichtung der Beiden beschäftigen.

Diaby und Fofana: Zwei lohnende Investitionen für den BVB

Der 21-Jährige Diaby war erst vor zwei Jahren von Paris St. Germain zur Werkself gewechselt und wurde dort schnell zum unverzichtbaren Stammspieler, der mit zehn Toren und 15 Vorlagen in 42 Spielen für Bayer eine beachtliche Statistik vorzeigen kann.

Dementsprechend war man in Leverkusen darauf bedacht, den pfeilschnellen Franzosen langfristig an den Verein zu binden: Im Dezember verlängerte Diaby bis 2025, der BVB müsste also viel Geld in die Hand nehmen, um den Franzosen von der Werkself loszueisen.

Mittelfeldspieler Youssouf Fofana gehört zu den Top-Entdeckungen der Ligue 1-Saison. Seit seinem Wechsel zu Monaco im Januar 2020 konnte er unter Trainer Nico Kovac eine enorme Entwicklung durchgemacht. Obwohl er mit seinen 22 Jahren noch sehr jung ist, überzeugt er bereits mit starker Physis, einer bissigen Zweikampfhaltung und starkem Diagonal-Bällen.

Da sein Vertrag mit Monaco noch bis 2024 läuft, müssten sich die BVB-Verantwortlichen überzeugende Argumente überlegen, um Fofana und Monaco von einem Wechsel zu überzeugen. 

Zweikampf um Villa-Juwel Chukwuemeka: Sticht Dortmund den FC Bayern aus? 

In den vergangenen Jahren gelang es dem BVB immer wieder, aus jungen Talenten Weltklasse-Spieler zu formen: Christian Pulisic und Ousmane Dembélé erlebten in Dortmund ihren Karriere-Durchbruch und Spielen mittlerweile beim FC Chelsea und FC Barcelona, Jadon Sancho ist seit Jahren von den Top-Klubs Europas umworben und mit Jude Bellingham und Youssoufa Moukoko stehen bereits die nächsten „jungen Wilden“ in den Startlöchern, die von der exzellenten Jugend-Arbeit des BVB profitieren. 

Nun haben die Borussen das nächste Top-Talent im Visier: den englischen Junioren-Nationalspieler Carney Chukwuemeka (17) von Aston Villa. Laut der „Bild“ sollen Scouts des BVB das Mittelfeld-Juwel bereits seit Monaten „sehr aktiv“ beobachten. Chukwuemeka ist im zentralen Mittelfeld zu Hause, ist aber auch direkt vor der Viererkette und weiter vorne als Spielgestalter eine Bereicherung für sein Team.

Obwohl er erst vergangenen Herbst seinen Profivertrag unterschrieben und sich somit bis 2023 an Villa gebunden hat, soll er nun im Sommer für 15 Millionen den Verein wechseln wollen. Die „Bild“ und die „Times“ berichten, dass auch der FC Bayern, Manchester City, Manchester United sowie Barcelona und PSG an einer Verpflichtung des Youngsters interessiert sein.

Aston Villa plant Zukunft mit Chukwuemeka als Kapitän

Bei Aston Villa hat man mit dem englischen U18-Nationalspieler derweil ganz andere Pläne. Chukwuemeka, den Villa-Geschäftsführer Christian Purslow letztes Jahr als „wahrscheinlich besten 16-Jährigen in ganz England“ bezeichnete, soll irgendwann einmal die Rolle von Kapitän Jack Grealish in der Profimannschaft einnehmen – am Mittwochabend kam er diesem Schritt durch sein Profi-Debüt beim 2:1 gegen Tottenham in der Premier League ein kleines Stück näher.

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BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke ließ sich nicht in die Karten gucken, er sagte in der „WAZ“: „Wir können den Kader nicht auf Teufel komm raus optimieren. Das sollte allen klar sein“. Es könne sogar sein, „dass sich gar nichts bewegt“. Dann starte man „mit der selben Mannschaft in die neue Saison“ und müsse „nicht zittern“. (hoe)

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