Bundestrainer Joachim Löw verfolgte am Samstag, wie Thomas Müller beim 4:1 der Bayern gegen Hoffenheim traf.
  • Bundestrainer Joachim Löw verfolgte am Samstag, wie Thomas Müller beim 4:1 der Bayern gegen Hoffenheim traf.
  • Foto: imago images/Uwe Kraft

Bundestrainer sah in live: Hat Bayern-Star Müller doch noch eine Chance bei Löw?

Einen besseren Zeitpunkt hätten sie sich nicht ausmalen können. Unter den Augen von Bundestrainer Joachim Löw trafen die vom DFB aussortierten Weltmeister Thomas Müller und Jerome Boateng beim 4:1 der Bayern gegen Hoffenheim. Vor allem die Diskussionen um ein Müller-Comeback wurden dadurch angeheizt. Löw aber scheint vor allem einen ganz anderen Münchner im Blick zu haben. 

Er konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Als Müller nach seinem guten Auftritt gefragt wurde, ob Löws Besuch ihm einen Extra-Schub Motivation verschafft habe, gab er sich schlagfertig. „Auch die letzten Spiele waren ganz gut und ich glaube, da war der Bundestrainer auch nicht im Stadion“, entgegnete Müller, ehe er in die Stadionkatakomben schritt – und kurz Richtung Tribüne deutete,  wo Löw während des Spiels gesessen hatte.

Löw lässt ein Müller-Comeback für Deutschland offen

Der so oft schon nach Müller, Boateng und Dortmunds Mats Hummels befragte Bundestrainer aber gab sich eher zugeknöpft. „Da gibt es nichts zu sagen – jetzt!“, wiegelte er ab. Stattdessen bestätigte Löw gegenüber „Bild“ sein großes Interesse an Bayerns Juwel Jamal Musiala (17), der auch für England auflaufen dürfte.  „Ich denke, er weiß so oder so, dass ich ihn nominieren will. Die Entscheidung liegt bei ihm.“

Musiala könnte im Nationalteam sogar noch ein Thema für die EM im Sommer werden.

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