Ex-HSV-Boss Heribert Bruchhagen hat keine Zweifel, dass Gladbach-Trainer Marco Rose in ein paar Wochen zum BVB wechseln wird.
  • Ex-HSV-Boss Heribert Bruchhagen hat keine Zweifel, dass Gladbach-Trainer Marco Rose in ein paar Wochen zum BVB wechseln wird.
  • Foto: imago/DeFodi

Bruchhagen: „Rose wird BVB-Trainer! Entscheidung schon vor Monaten gefallen“

Gladbach-Trainer Marco Rose wechselt nach Dortmund! So erklärte es zumindest Ex-HSV-Boss Heribert Bruchhagen. Der Fußballfunktionär äußerte sich im Doppelpass auf Sport1 deutlich zum anhaltenden Wechselgerücht des begehrten Coaches und sparte dabei nicht an Kritik am BVB.

Zur derzeitigen Krise der Schwarz-Gelben nahm der 72-Jährige Stellung und kritisierte dabei vor allem zwei deutsche Nationalspieler.

„Die Vorhersehbarkeit des Dortmunder Spiels ist so eindeutig. Der Gegner kann sich inzwischen auf die Automatismen einstellen. Reus und Brandt sind nicht mehr die beiden Spieler, die sie noch vor ein paar Jahren waren – das ist ja nun offenkundig. Darunter leidet dann jeder Trainer.“

Für Ex-HSV-Boss Bruchhagen ist klar: „Rose geht nach Dortmund“

Vielmehr hat „die Berechenbarkeit des Dortmunder Spiels seine Ursache in den Trainingsformen und auch in dem, was sich Favre darunter vorgestellt hatte. Ich würde Favre nicht selig sprechen. Er hat zu der jetzigen Entwicklung auch seinen Beitrag geleistet“, teilte Bruchhagen weiter aus.

Dann sprach er über die Trainer-Frage: „Rose geht nach Dortmund. Max Eberl und er haben längst einen Deal getroffen, das ist geklärt. Das wird jetzt nur noch vier Wochen unterm Deckel gehalten. Dortmund ist als Verein eben einfach eine Nummer größer, da kann in Gladbach auch niemand böse drüber sein. Zwischen Eberl und Rose besteht Klarheit. Die Entscheidung ist schon vor Monaten gefallen.“

BVB setzt weiter auf Terzic – Kehl: „Keine Kritik an seiner Arbeit“

Vom Rose-Thema möchte man in Dortmund derzeit nichts wissen und stärkt indes BVB-Übungsleiter Terzic den Rücken. „Es gibt von uns überhaupt keine Kritik an seiner Arbeit“, sagte Lizenzspielerchef Sebastian Kehl am Sonntag dem „Kicker“.

Obwohl es unter der Regie des Favre-Nachfolgers in neun Bundesliga-Spielen bereits vier Niederlagen gab, hegt Kehl keine Zweifel: „Wir sehen jeden Tag wie Edin Terzic sowohl in fachlicher als auch in emotionaler Hinsicht mit den Spielern arbeitet. Wie akribisch er dabei zu Werke geht und wie klar er Problempunkte offen und ehrlich anspricht.“

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Deshalb traut Kehl dem Coach „absolut“ zu, „dass er mit der Mannschaft die Qualifikation zur Champions League erreicht“. Nach dem 1:2 in Freiburg rangiert der BVB auf dem sechsten Tabellenplatz. All zu viele Aussetzer darf sich Terzic wohl aber auch nicht mehr erlauben. 

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