Der HSV kämpft um den Aufstieg in die Bundesliga - und würde dort in der nächsten Saison auch auf Eintracht Frankfurt treffen.
  • Der HSV kämpft um den Aufstieg in die Bundesliga - und würde dort in der nächsten Saison auch auf Eintracht Frankfurt treffen.
  • Foto: WITTERS

Bobic geht zur Hertha: Eintracht Frankfurt hat neuen Boss-Plan – HSV kann aufatmen

Nachdem wochenlang im Hintergrund gesprochen und verhandelt wurde, kommt nun richtig Bewegung in die Angelegenheit. Seit Mittwoch ist auch offiziell klar: Fredi Bobic wird Eintracht Frankfurt verlassen, der Sportvorstand wird zur nächsten Saison zu Hertha BSC wechseln. Neuer starker Mann bei den Hessen könnte nun Ralf Rangnick werden. 

Rangnick zur Eintracht? Das würde auch beim HSV für Entspannung sorgen. Neben anderen Aspiranten zählte auch Hamburgs Sportvorstand Jonas Boldt zunächst zu den Kandidaten auf die Bobic-Nachfolge. Nach MOPO-Informationen soll es aber nie konkrete Gespräche zwischen beiden Parteien gegeben haben.

Fredi Bobic: HSV-Boss Boldt kein Frankfurt-Kandidat – Rangnick schon

Stattdessen verfolgte die Eintracht recht zügig andere Pläne. Die mit Rangnick wurden in den vergangenen zwei Wochen konkreter. Spätestens da war dann auch klar, dass Boldt keine Rolle mehr spielt.

Für den 39-Jährigen eine Situation, mit der er gut wird leben können. Für Boldt wäre es ohnehin schwer bis unmöglich gewesen, mitten im tobenden Aufstiegskampf in konkrete Verhandlungen mit Frankfurt einzutreten. Diese Sorge ist Boldt, der beim HSV einen Vertrag bis Sommer 2023 besitzt, nun los.

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Nun macht die Eintracht mit Rangnick ernst. Bereits am Donnerstag soll es zu einem Treffen des Eintracht-Aufsichtsrates mit Rangnick kommen. Das Problem: Während die Kontrolleure den 62-Jährigen gern verpflichten würden, soll der Vorstand der Hessen noch anderer Meinung sein. Offen, wie die Nummer ausgeht.

Rangnick könnte in Frankfurt Trainer und Sportvorstand werden

Klar ist, dass Rangnick im Fall der Fälle wohl zunächst in einer Doppelrolle als Sportvorstand und Trainer agieren soll. So würde die Eintracht zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen – denn neben Bobic wird im Sommer auch Coach Adi Hütter (wechselt nach Gladbach) gehen.

Beim HSV werden sie all das in Ruhe verfolgen. Ohne überlegen zu müssen, was es für die eigenen vier Wände bedeuten könnte.  

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