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Betrugsvorwürfe: Große Aufregung in der Türkei um Ex-St. Pauli-Profi Cenk Sahin

Das wäre ein echter Hammer: Ex-Kiezkicker Cenk Sahin soll sich in der Türkei an einer illegalen Wette beteiligt haben. Offenbar setzten der Gaziantep-Profi und zwei Teamkollegen auf das Ergebnis im Spiel gegen Kasimpasa. Das Trio wurde zunächst suspendiert – gehört aber wieder zum Kader.

Rund 198.000 türkische Lira, umgerechnet knapp 20.000 Euro sollen die Gaziantep-Spieler Cenk Sahin, Bilal Başacıkoğlu und Günay Güvenç mit ihrer Aktion verdient haben – jeder. Das Trio wettete offenbar vor dem Spiel zwischen Gaziantep und Kasimpasa darauf, dass ihre Mannschaft zwei Tore kassieren würde. Und tatsächlich: Am Ende gab es ein 2:2. Keeper Güvenç, der fast für ein Eigentor sorgte, und Ex-St. Pauli-Profi Sahin standen dabei aktiv auf dem Platz. 

Kassierte Ex-St. Pauli-Profi Cenk Sahin 20.000 Euro für Wette?

Einige Tage später flog die Aktion durch einen Bericht des TV-Senders „TV 100“ auf. Moderator Emre Bol las in seiner Sendung die Summen vor, die drei Kicker über einen gemeinsamen Freund verwettet haben sollen: Cenk Sahin investierte 20.000 Lira, Günay Güvenç 10.000 Lira, Bilal Başacıkoğlu sogar 109.000 Lira.

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Bol holte das Trio in der gleichen Sendung per Telefon-Schalte live auf den TV-Schirm. Doch alle drei stritten die Vorwürfe ab. Mit Sportwetten hätten sie allesamt nichts zu tun. Gaziantep FK warf Sahin, Güvenç und Başacıkoğlu dennoch vorerst aus dem Kader. Zu ihrem eigenen Schutz, teilte Präsident Mehmet Büyükekşi mit.

Cenk Sahin: Wettskandal? Opfer einer Kampagne?

Am Donnerstag begnadigte Büyükekşi seine Spieler allerdings schon wieder. Sie seien Opfer durch die Medien konstruierter Vorwürfe geworden. Das Trio hätte sich bereits an die zuständige Staatsanwaltschaft gewandt. Der türkische Fußballverband nahm dennoch Ermittlungen auf.

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