• Urs Meier berichtet im Interview unter anderem von Bestechungsversuchen an Schiedsrichtern.
  • Foto: imago/Martin Hoffmann

Bestechungsversuche: Schiri-Legende Urs Meier: Es kamen Frauen mit kurzen Röcken

Ex-Star-Schiri Urs Meier pfiff zwischen 1977 und 2004 insgesamt 883 Spiele. Es war eine Zeit mit Höhen und Tiefen, wie er nun in einem Interview mit dem schweizerischen „Blick“ verriet.

In seinen 27 Jahren als Schiedsrichter durfte er neben Spielen von Welt- und Europameisterschaften auch das Champions-League-Finale 2002 leiten.

Urs Meier: Schiris wurden mit Frauen bestochen

„Bei Spielen in Osteuropa“, berichtete Meier, „kam es schon mal vor, dass beim Essen scheinbar zufällig attraktive Frauen an den Tisch gebeten wurden.“ Eingegangen sei er auf solche Annäherungsversuche nie, denn dann wäre seine Karriere „so kurz wie die Röcke dieser Frauen“ gewesen. 

Zum damaligen Zeitpunkt wurden die Schiedsrichter noch von den Heimmannschaften betreut, da sei es durchaus öfter zu solchen Vorfällen gekommen. „Gott sei Dank“, so Meier, haben FIFA und UEFA 1997 einen Riegel vor diese Art von Bestechungsversuchen geschoben.

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Meier rückte während der WM 2002 in den Fokus der deutschen Fußballfans, als er Michael Ballack eine gelbe Karte zeigt, die ihn das Finale in Brasilien kostete. Aber „das Foul war eindeutig“, erinnert der 62-Jährige sich. Die legendäre gelbe Karte ist heute im DFB-Museum in Dortmund zu sehen. (hoe)

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