HSV-Interimscoach Horst Hrubesch schenkt Robin Meißner (r.) Vertrauen - der zahlt zurück.
  • HSV-Interimscoach Horst Hrubesch schenkt Robin Meißner (r.) Vertrauen - der zahlt zurück.
  • Foto: WITTERS

Beim Saison-Finale: HSV-Talent Meißner jagt die Marke von Trainer Hrubesch

So frustriert die HSV-Profis auch in die Sommerpause starten werden – zumindest einer der ihren wird sich erhobenen Hauptes in den Urlaub verabschieden. Robin Meißner traf in den vergangenen beiden Partien. Setzt er am Sonntag gegen Braunschweig (15.30 Uhr/Liveticker bei mopo.de) noch einen drauf, würde er sogar Historisches vollbringen.

Meißner ist der Mann der Stunde beim HSV. Im letzten Heimspiel gegen Nürnberg (5:2) erzielte er seinen ersten Zweitliga-Treffer, beim 2:3 in Osnabrück legte er nach. Sollte ihm auch gegen Braunschweig ein Treffer gelingen, wäre er der seit 39 Jahren erste HSV-Profi, der in den letzten drei Saisonpartien traf.

Hrubesch traf 1982 in den drei letzten Saison-Spielen

Das Besondere daran: Einer von Meißners größten Förderern war der Letzte, dem dieses Kunststück gelang. Horst Hrubesch traf in der Saison 1981/82 in den letzten drei Saisonpartien gegen Werder Bremen (5:0), bei Fortuna Düsseldorf (3:3) und gegen den Karlsruher SC (3:3). Das allerdings in der Bundesliga. Nebenbei durfte Hrubesch auch noch die Meisterschale und Kanone des Torschützenkönigs der Saison in Empfang nehmen …

Nun ist Hrubesch Interimscoach des HSV und bot Meißner vor zwei Wochen erstmals in der Startelf auf. Mit einem dritten Tor könnte sich der 21-Jährige nachhaltig für die nächste Saison empfehlen. Vielleicht schon im Sommer soll auch sein Amateurvertrag in einen Profi-Kontrakt umgewandelt werden.

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