Er gilt als hochtalentiert: Florian Müller (22), dem in Mainz die Ersatzbank droht, könnte beim HSV Julian Pollersbeck ersetzen.
  • Er gilt als hochtalentiert: Florian Müller (22), dem in Mainz die Ersatzbank droht, könnte beim HSV Julian Pollersbeck ersetzen.
  • Foto: imago images/Philippe Ruiz

Bei Pollersbeck-Abgang: Fliegt Florian Müller aus Mainz ins HSV-Tor?

Kurz vorm Zweitligastart kommt nochmal richtig Bewegung in den HSV-Kasten. Der erneut zur Nummer drei degradierte Julian Pollersbeck wird Hamburg zügig verlassen, Dienstag oder Mittwoch soll sein Medizincheck bei Olympique Lyon stattfinden. Der 26-Jährige soll bei den Franzosen Ersatzkeeper werden. Nun will der HSV seinerseits noch einen neuen Keeper holen – und schaut sich dabei auch in der Bundesliga um.

Pollersbeck wird gehen, das gilt als sicher. Lyon will für den U21-Europameister von 2017 eine Ablöse im Bereich einer halben Million Euro zahlen, mögliche Erfolgs-Zuschläge könnten den Deal für den HSV finanziell sogar noch versüßen.

Müller hält gegen Kostic

An den Volkspark hat Florian Müller beste Erinnerungen: Im März 2018 parierte er bei seinem Bundesligadebüt (0:0) einen Strafstoß von Filip Kostic.

Foto:

imago/Oliver Ruhnke

Müller droht in Mainz eine Saison als Ersatzkeeper

Ist Pollersbeck weg, will der HSV reagieren. Eine Spur führt dabei nach Mainz. Dort verlor Florian Müller (22) gerade den internen Zweikampf gegen Robin Zentner und möchte den Verein verlassen, zunächst wohl nur auf Leihbasis.

Da könnte der HSV ins Spiel kommen: Der als hoch talentiert geltende Müller, der im März 2018 sein Bundesliga-Debüt ausgerechnet beim 0:0 im Volkspark feierte, spielt eine Rolle in den Überlegungen der HSV-Bosse. Die entscheidende Frage: Würde der von mehreren Bundesligaklubs umworbene Junioren-Nationalkeeper (elf DFB-Einsätze) auch in die Zweite Liga gehen?

Eine ganz schwere Nummer. Nur mit der Aussicht, direkt die Nummer eins zu werden, könnte der HSV Müller wohl locken. Möglich wäre das. Wenngleich Daniel Heuer Fernandes im Pokal in Dresden das Tor hütete, hat sich Trainer Daniel Thioune noch nicht festgelegt, welcher Keeper in der Liga die Nummer eins wird. Thioune spielt auf Zeit, weil er weiß, dass demnächst noch ein neuer Schlussmann dazu kommen könnte.

Email
Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp