Trainer Steffen Baumgart hört bei Paderborn im Sommer auf.
  • Trainer Steffen Baumgart hört bei Paderborn im Sommer auf.
  • Foto: imago images/HMB-Media

Begehrter Trainer: Baumgart verlässt Paderborn – in Richtung Gladbach oder Köln?

Jetzt ist es offiziell: Erfolgs-Trainer Steffen Baumgart verlässt im Sommer den Zweitligisten SC Paderborn. Der 49-Jährige werde seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern, teilte der Verein mit.

„Diese Position teilte der Coach dem Verein nach intensiven Gesprächen in den vergangenen Wochen mit“, hieß es weiter. Zuvor hatten „Sport Bild“ und „Bild“ darüber berichtet.

Baumgart betonte der Mitteilung zufolge, dass er in Paderborn „eine unglaublich spannende und intensive Zeit“ gehabt habe. „In den vergangenen Wochen bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es nun Zeit ist für eine Veränderung.“

Baumgart bekundet Interesse am Trainer-Job in Köln

Der Ex-Profi wurde zuletzt bei verschiedenen Erstligisten als Kandidat gehandelt. Unteranderem bekundete Gladbach sein Interesse an Trainer Baumgart als Nachfolger von Marco Rose. Den 49-Jährigen zieht es dem Vernehmen nach eher zum Derby-Rivalen 1. FC Köln, wie der „Express“ berichtet. Dort wackelt aktuell Markus Gisdol.

Baumgart betonte am Donnerstag bei der Pressekonferenz allerdings: „Ich habe nichts Neues. Ich habe bislang mit keinem Verein gesprochen“, sagte der gebürtige Rostocker. „Wenn jetzt nichts kommt, dann habe ich eine Wartezeit. Lassen wir uns mal überraschen“, meinte Baumgart.

Baumgart trainiert die Ostwestfalen seit 2017, in der Saison 2018/19 gelang der Aufstieg in die Bundesliga. Aus dieser stieg der SCP in der vergangenen Spielzeit aber direkt wieder ab. Aktuell ist Paderborn Tabellen-Elfter nach 27. Spieltagen der 2. Bundesliga.

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„Steffen Baumgart hat sich hier in Paderborn ein sportliches Denkmal gesetzt und an der Erfolgsgeschichte des Vereins über viele Jahre maßgeblich mitgeschrieben“, sagte SCP-Geschäftsführer Sport Fabian Wohlgemuth laut Mitteilung. Der Club respektiere die Entscheidung. „Es geht jetzt darum, gemeinsam die laufende Spielzeit zu einem erfolgreichen Ende zu.“ (dpa/pia)

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