Taylor (M.) ist ein Allrounder, Kotsar (r.) ein Center-Talent – und von vielen Teams umworben.
  • Taylor (M.) ist ein Allrounder, Kotsar (r.) ein Center-Talent – und von vielen Teams umworben.
  • Foto: imago images/Baering

Begehrter Hamburger: Towers-Star Kameron Taylor nach Berlin? Das sagt der Alba-Boss

Überragende Leistungen wecken Begehrlichkeiten. Im Sport geht es um die besten Spieler. Die Hamburg Towers (neun Siege in Serie) rufen mit ihren Leistungen die Konkurrenz auf den Plan. Besonders zwei Türme sind gefragt: Kameron Taylor und Maik Kotsar.

Der Este überzeugt in seiner ersten Profi-Saison als Center, zeigt sich variabel und für einen 2,11-Meter-Mann besonders flink. Was ihn auch ausmacht: seine Gelassenheit, Professionalität – und Ruhe. Er ist kein Lautsprecher, nur ein harter Arbeiter. Sein Einsatz zahlt sich aus: Im Schnitt legt er knapp 15 Punkte pro Partie auf, greift dazu sieben Rebounds ab.

Hamburg-Towers: Kameron Taylor und Maik Kotsar sind heiß begehrt

Kameron Taylor zeigt sich ebenfalls sehr flexibel und offensivstark, schnappt den Gegnern aber im Schnitt auch zweimal im Spiel den Ball weg. Mit Teamkollege TJ Shorts, der den gleichen Wert verzeichnen kann, teilt er sich die Krone des besten Ball-Diebes der ganzen Bundesliga.

Beide, Kotsar und Taylor, werden nach MOPO-Informationen bereits von einigen Teams aus Deutschland und Europa umworben. Beide haben nur einen Ein-Jahres-Vertrag, könnten nach der Saison die Elbinsel verlassen und einen besser dotierten Vertrag bei einem Klub mit höherem Etat unterschreiben – im deutschen Basketball (leider) gang und gäbe. Langfristig können nur die Vereine ein Team zusammenhalten, die das nötige Geld dafür haben.

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Alba Berlin ist so ein Klub – und soll nach Informationen der Zeitschrifit „BIG“ großes Interesse an Kameron Taylor haben und im Buhlen um den Guard weit vorne sein. Der Boss der Hauptstädter, Marco Baldi, dementiert dies. Der MOPO sagte er, die Meldung sei ein „Gerücht reinsten Wassers“.

Hamburg Towers: Kameron Taylor nach Berlin? Das sagt der Alba-Boss

So oder so: Die Towers werden es schwer haben, den Kern der Truppe nach dieser Rekord-Saison zu halten. Gespräche laufen im Hintergrund zwar schon, nun will man sich aber erst auf die Playoffs fokussieren – und auf Chemnitz, gegen die es am Montagabend (20.30 Uhr, Magenta Sport) geht. Folgt der zehnte Streich?

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