Karl-Heinz Rummenigge (li.) und Jürgen Klinsmann im Sommer 2008 zusammen bei der Vorstellung als neuer Bayern-Trainer.
  • Karl-Heinz Rummenigge (li.) und Jürgen Klinsmann im Sommer 2008 zusammen bei der Vorstellung als neuer Bayern-Trainer.
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Bayern-Boss hört bald auf: Rummenigge gesteht: Das war mein größter Fehler!

Die überaus erfolgreiche Ära von Karl-Heinz Rummenigge als Vorstandsvorsitzender bei Triple-Gewinner Bayern München neigt sich dem Ende entgegen. Auch der mächtige Boss hat nicht immer richtig gelegen.

„Die Einstellung von Jürgen Klinsmann“ sei sein größter Fehler gewesen, sagte der 65-Jährige im Interview mit dem „Münchner Merkur“ und der „tz“.

Rummenigge begründete: „Man muss da ehrlich sein: Jürgen Klinsmann und der FC Bayern passten in unserer Klubkultur und unserer Philosophie leider einfach nicht wirklich zusammen. Er war ja kein Trainer im Sinne eines Trainers, er war eher ein Projektleiter.“

Rummenigge sicher: Das hätte Klinsmann geholfen

Der Klub hätte „ihm damals einen deutschen Top-Trainer an die Seite stellen müssen“, führte Rummenigge aus: „Ich bin aber der Meinung: Man muss auch Fehler machen dürfen, um aus ihnen zu lernen. Idealerweise sollte man sie nur nicht wiederholen.“

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Bayern München verpflichtete Klinsmann, der Deutschland bei der Heim-WM 2006 zu Platz drei geführt hatte, zur Saison 2008/09 als Nachfolger von Ottmar Hitzfeld. Der Weltmeister von 1990, von 1995 bis 1997 als Angreifer beim FC Bayern tätig, scheiterte grandios und wurde noch vor Saisonende entlassen.

Bayern wollte auch den jetzigen Liverpool-Trainer haben

Der damalige Bayern-Manager Uli Hoeneß hatte vor Klinsmanns Verpflichtung den damals noch bei Underdog Mainz 05 tätigen Jürgen Klopp favorisiert, ehe Rummenigge sich durchsetzte.

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